Der Westen war Hochburg der Triathleten

7.8.2011, 20:00 Uhr
Zum Erlanger Triathlon waren trotz des ungünstigen Wetters wieder an
die 8000 Zuschauer gekommen. Beim Schwimmstart im Kanal schäumte das
Wasser im Kanal.

Zum Erlanger Triathlon waren trotz des ungünstigen Wetters wieder an die 8000 Zuschauer gekommen. Beim Schwimmstart im Kanal schäumte das Wasser im Kanal. © Schreiter

Pünktlich um neun Uhr am gestrigen Morgen haben CSU-Stadtrat Peter Ruthe das Startfähnchen geschwenkt und die Böllerschützen des Soldaten- und Kriegerbunds 1887 Kleinseebach-Möhrendorf die in ganz Erlangen hörbaren Startschüsse gegeben.

„Aufsteh’n! Hingeh’n! Zuseh’n“ hatten Organisatorin Ulli Rabenstein und ihre rund 300 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sich als Motto für diesen nun schon zum 22. Mal stattfindenden „Großkampftag“ gegeben, der auch heuer wieder im Kanal, auf dem Sportgelände des TV1848 und an der Fahrradstrecke im westlichen Landkreis ein ganz besonderes Flair verbreitete und nicht nur eingefleischte Sportfans an die Strecken lockte.

Denn immerhin zählt der Erlanger Mitteltriathlon mittlerweile zu den fünf größten Veranstaltungen dieser Art bundesweit, in dessen Rahmen auch heuer wieder die Bayerischen Meisterschaften ausgetragen wurden.

Um die Sportlerinnen und Sportler an besonders schwierigen Abschnitten anzufeuern, waren verschiedene Gruppen an den Strecken postiert, die mächtig Stimmung machten. So stand an der Kanalbrücke Membacher Steg die „Alma do Samba“ und heizte den Läufern mächtig ein, und am Sauers Keller in Röttenbach, wo die Radfahrer einen Anstieg zu bewältigen hatten, der steiler ist als der berüchtigte Solarer Berg beim Roth-Triathlon, motivierte eine Jugendgruppe der TV-Triathleten die Fahrradfahrer.

Im Ziel, wo die ersten Finisher des gleichzeitig stattfindenden Kurztriathlons bereits kurz nach elf Uhr eintrafen, fand dann nicht nur für die Teilnehmer an der sportlichen Großveranstaltung eine fetzige Party mit dem „Finisher-Buffet“ statt. Auch für die Zuschauer, und hier besonders für Kinder, die sich in der Hüpfburg, an der Schminkstation, beim Bierkastenrutschen und Torwandschießen vergnügen konnten, war bestens gesorgt.

„Unsere Veranstaltung wird von Athleten und Zuschauern durchweg gut bewertet, darum sind wir seit Monaten ausgebucht“, freut sich Ulli Rabenstein über den guten Ruf der Veranstaltung. Wer zu den 800 Sportlerinnen und Sportlern gehört, die einen Startplatz ergattern konnten, darf sich also durchaus für privilegiert halten. Der Grund für die Limitierung ist die relativ kleine Wechselzone in der Nähe der Kanalbrücke Dechsendorfer Straße.