Nach der Corona-Pause

Drängelei mit Freibier? So läuft der Anstich auf der Bergkirchweih 2022 in Erlangen ab

Stefan Mößler-Rademacher, Leiter der Lokalredaktionen Erlangen und Herzogenaurach
Stefan Mößler-Rademacher

Erlanger Nachrichten, Leiter der Lokalredaktionen Erlangen und Herzogenaurach

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12.5.2022, 14:49 Uhr
Die "Bierprobe" im Jahr 2019.

© Harald Sippel, NN Die "Bierprobe" im Jahr 2019.

Die Aufregung am Donnerstag vor Pfingsten ist für die hartgesottenen Fans der Bergkirchweih groß: Beim offiziellen Start an der T-Kreuzung der Bergstraße und dem Querweg "An den Kellern" versuchten in der Vergangenheit oft Hunderte einen Platz möglichst nahe an der dort aufgebauten Bühne zu bekommen.

Schließlich sticht dort Erlangens Oberbürgermeister ein Fass Bier an. Und anschließend wird der Inhalt in Maßkrügen kostenlos an die Bürgerinnen und Bürger verteilt.

Anfangs zurückhaltend

Doch wie sieht es mit dieser Tradition nach der zweijährigen Corona-Pause aus? Als OB Florian Janik Anfang April den Start der heißen Planung für die Bergkirchweih vom 2. bis 13. Juni 2022 bekannt gab, war noch ein wenig Zurückhaltung in den Worten der Vorfreude zu spüren: "Wir wissen natürlich nicht, wie sich die Lage der Pandemie darstellen wird, wenn die Bergkirchweih vor der Tür steht. Deshalb denken wir in verschiedenen Szenarien, in denen unsere Erfahrungen aus den Zeiten der Pandemie einfließen werden."

Jetzt hat sich die Stadt aber festgelegt: Der Auftakt wird stattfinden, wie in den Jahren vor der Pandemie: "Zum Berg gehört der traditionelle Anstich des ersten Fasses am T. Ich freue mich, dass der Berg in diesem Jahr so wie immer eröffnet werden kann", teilt Janik auf Anfrage unseres Medienhauses mit. Mit Freibier und mit Gedränge vor der Bühne.

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