Für eigenes Zentrum

Klassik hören und Gutes tun: Benefizkonzert kommt Jüdischer Kultusgemeinde in Erlangen zugute

Sharon Chaffin
Sharon Chaffin

Redakteurin Erlanger Nachrichten

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24.11.2022, 15:11 Uhr
Ein eigenes Gemeindehaus mit Synagoge ist es, was sich die Jüdische Kultusgemeinde in Erlangen wünscht. Schon im September 2021 hatte die JKG mit dem Fest des jüdischen Lebens auf dem Rathausplatz um Unterstützung und Spenden geworben. 

© Torsten Hanspach Ein eigenes Gemeindehaus mit Synagoge ist es, was sich die Jüdische Kultusgemeinde in Erlangen wünscht. Schon im September 2021 hatte die JKG mit dem Fest des jüdischen Lebens auf dem Rathausplatz um Unterstützung und Spenden geworben. 

Klassische Musik hören und dazu noch ein tolles Projekt unterstützen: Das kann man beim Besuch des Benefizikonzertes "Einklang" am 10. Dezember 2022, um 20 Uhr, in der Neustädter Kirche in Erlangen. Der Erlös geht an das geplante Haus des Jüdischen Lebens in Erlangen. Die Karten kosten zwischen 25 und 65 Euro. Für die Veranstaltung konnten die Initiatoren, allen voran Hauptorganisator Carsten Dörfler vom Lions Club , hochkarätige Musiker gewinnen.

So ist etwa Matthias Höfs (Trompete, Echo-Klassik 2013) und Christian Schmitt (Orgel, Echo-Klassik 2016) zu hören. Die passenden Worte kommen an dem Abend dann vom evangelischen Landesbischof und Vorsitzenden des Weltkirchenrats, Heinrich Bedford-Strohm.

Wie wichtig den Beteiligten, also allen Serviceorganisationen und weitere Organisationen. die karitative Veranstaltung ist, machten sie bei einer Pressekonferenz in Erlangen klar: Jüdisches Leben müsse in der Hugenottenstadt bleiben und brauche dort auch einen Platz, hieß es unisono. Die Jüdische Kultusgemeinde sucht seit Längerem nach einem Grundstück oder einem Gebäude für ein eigenes Gemeindezentrum, noch hat sie ein Gebäude angemietet.

Der Erlös des Benefizkonzertes kommt vollständig dem Bau-oder Kauf-Vorhaben zugute: Denn bereits bei den Vorarbeiten der Grundstück- und oder Haussuche brauche man Geld, etwa um Architekten oder andere Experten zu bezahlten, das fördere aber niemand, sagte Oberbürgermeister Florian Janik (SPD). Daher sei ein solches Benefizkonzert wichtig und richtig. Darüber hinaus mache eine solche Veranstaltung das Vorhaben der Jüdischen Kultusgemeinde (JKG) noch weiter in die Öffentlichkeit - und auch das sei dringend notwendig. Karten gibt es bei Reservix, allen Vorverkaufsstellen sowie der Geschäftsstelle der Erlanger Nachrichten, Hauptstraße 38.

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