Leerstände in Erlangen werden öffentlich

27.7.2019, 14:00 Uhr
Der „Ratschlag für soziale Gerechtigkeit“ weist vor dem seit Jahrzehnten leerstehenden Wohnhaus in der Henkestraße 32 auf die Wohnungsnot in der Stadt hin.

Der „Ratschlag für soziale Gerechtigkeit“ weist vor dem seit Jahrzehnten leerstehenden Wohnhaus in der Henkestraße 32 auf die Wohnungsnot in der Stadt hin.

Wie der Sprecher des "Ratschlags", Wolfgang Niclas, sagte, stehe das Haus bereits seit 20 oder 30 Jahren leer. Eine Kontaktaufnahme mit dem Besitzer sei nicht möglich, auch die Stadt habe keine Antwort auf eine entsprechende Anfrage bekommen.

Der "Ratschlag" erhalte immer wieder Hinweise auf Leerstände in der Stadt und werde diese auch regelmäßig öffentlich machen, so Niclas. Gerade in einer Zeit, in der Wohnen immer teurer werde und es allein in Erlangen rund 1800 auf eine Sozialwohnung Wartende gäbe, sei Leerstand nicht nachvollziehbar.

Gerade nach dem Aus für "West III" sei es dringend notwendig, in Erlangen mehr Wohnraum zu schaffen, sagt Niclas. Weil das aber problematisch sei,

könne mehr Wohnraum auch durch die Nutzung von Leerständen erreicht werden.

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