Pflege-Ideen für ein Erlanger Kunst-Juwel

21.11.2015, 19:00 Uhr

© Harald Sippel

„Es tut sich was!“ Hannelore Heil-Vestner vom „Initiativkreis Heinrich Kirchner“ ist durchaus guter Dinge, dass der Skulpturengarten am Burgberg ab dem kommenden Jahr durchs Engagement der Stadt noch attraktiver werden kann. Bereits jetzt erfolgten dringend notwendige Gärtnerarbeiten. Auch Sichtachsen konnten dadurch wieder betont werden.

„Wir sind im engen Kontakt zu den Ämtern der Stadt, um dort unsere Ideen für die Pflege, den Erhalt und die frische Präsentation der Werke Kirchners und des Gartens vorzustellen“, berichtet Heil-Vestner. Auch Oberbürgermeister Florian Janik besuchte unlängst mit Alt-OB Dietmar Hahlweg das Gelände und staunte dort über das „Guerilla-Knitting“–Projekt von ASG-Schülern. Übrigens: Die Wollkleidung für die Skulpturen wurden jetzt — trotz bevorstehendem Kälteeinbruch — entfernt.

Der Zustand aller Figuren sei „picobello“, doch drumherum gibt es viel zu tun. Heil-Vestner: „Die Wege und die Bänke müssen gerichtet werden. Zudem fehlt ein Schild in der Nähe des Eingangsbereichs.“ Auch das Wasserbecken im oberen Parkteil müsste saniert oder, wenn dafür kein Geld vorhanden sei, zugeschüttet werden.

Im kommenden Jahr möchte der Initiativkreis zudem „stumme Zeitungsverkäufer“ aufstellen. In diesen Boxen wird es dann eine kostenlose Infobroschüre zum Garten sowie zum Leben und Werk Kirchners geben. Auch die einzelnen Figuren sollen kleine Erklärtafeln erhalten.

Zudem soll der Park in den kommenden Jahren durch kleinere Veranstaltungen wie Lesungen — in der Vergangenheit fand dort beispielsweise auch das Poetenfest statt — zusätzliche Aufwertung erhalten. „Wir haben hier ein Juwel, auf das wir Erlanger stolz sein können“, meint Heil-Vestner.

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