Riesen-Adler: Kunstwerk findet in Tennenlohe seinen Platz

27.3.2020, 11:00 Uhr
Der Felsen, auf den Dieter Erhard seinen Adler gesetzt hat, ist rund zwei Meter hoch und wiegt 4,6 Tonnen.

Der Felsen, auf den Dieter Erhard seinen Adler gesetzt hat, ist rund zwei Meter hoch und wiegt 4,6 Tonnen.

Sein Wal war mit einer Länge von fast zehn Metern schon recht gigantisch, das Flugzeug mit einer Flügelspannweite von 6,50 Meter und einer Länge von 5,50 Meter ebenfalls eindrucksvoll, und das neue Kunstwerk von Dieter Erhard, eine Riesenbiene, hat es mit einer Länge von zwei Metern und einer Höhe von fast drei Metern ebenfalls in sich.

Mit Schwertransporter angeliefert

Dass Dieter Erhard es gigantisch mag, hat er nun auch mit seinem neuesten Werk bewiesen. Das ist der "Aquila Giganteus", ein Riesen-Adler, wie ihn Mexiko in seinem Wappen hat. Dieser Wappen-Adler sitzt auf einem Felsen, hält eine Schlange in den Krallen. Auch Dieter Erhards Adler hat eine Schlange in den Krallen und sitzt auf einem Felsen.

4,60 Meter misst die Spannweite des Raubvogels, 3,50 Meter ist er hoch, und er wiegt sage und schreibe 1,2 Tonnen. Aus Edelstahl hat ihn der Künstler zusammengeschweißt und seit September letzten Jahres dran gearbeitet. Dieses Wappentier solle eine Hommage an seine Studienzeit in Mexiko sein, strahlt Erhard. Er hat immerhin von 1987 bis 1989 ein Kunststudium bei Bellas Artes im mexikanischen San Miguel de Allende absolviert.

Der Felsen, auf den Dieter Erhard seinen Adler gesetzt hat, ist rund zwei Meter hoch und wiegt 4,6 Tonnen. Und weil das Ganze nicht mehr in seine Werkstatt am Lannersberg in Tennenlohe passte, hat er das Kunstwerk mit einem Schwertransporter auf ein Gelände nahe der Autobahnausfahrt Tennenlohe gefahren, das zum Reiterhof von Herbert Haußner gehört. Dort wurde das gigantische Kunstwerk kürzlich aufgestellt und von Freunden, Gönnern und Helfern freudig mit Champagner begossen.

Nun wartet Dieter Erhard darauf, dass die potentiellen Käufer, von denen es einige geben soll, auch anbeißen. Ganz billig aber ist das gute Stück nicht. Dem Vernehmen nach soll es einen fünfstelligen Betrag kosten.