Strahlender Wal soll Gäste nach Tennenlohe locken

8.6.2015, 06:24 Uhr
Der Wal aus Edelstahl und Lichtsammel-Material des Tennenloher Künstlers Dieter Erhard (re.) steht an der Ausfahrt der Staatsstraße in Tennenlohe.

Der Wal aus Edelstahl und Lichtsammel-Material des Tennenloher Künstlers Dieter Erhard (re.) steht an der Ausfahrt der Staatsstraße in Tennenlohe. © Foto: Klaus-Dieter Schreiter

Zu übersehen ist das bunte und im Dunkel leuchtende Ungetüm nun wirklich nicht. Und das soll nach dem Willen des Tennenloher Künstlers Dieter Erhard und des Ortsbeiratsvorsitzenden Rolf Schowalter auch genau so sein. Die Autofahrer sollen aufmerksam werden auf das große Ereignis in Tennenlohe, das bereits das ganze Jahr über gefeiert wird, vom Freitag, 19. Juni, bis Sonntag, 21. Juni, aber seinen Höhepunkt haben wird.

Bereits am Freitag (21. Juni) gibt es den offiziellen Festakt, am Samstag geht es mit Musik und Spielen weiter, und der Sonntag steht ganz im Zeichen des Festumzugs, an dem alle Tennenloher Vereine und Gruppierungen teilnehmen wollen.

Die Tennenloher hoffen, dass der unübersehbare Erhard-Wal nun die Bürger aus nah und fern anlockt, so dass die Feierlichkeiten zu einem großen Erfolg werden.

Der Wal wird den ganzen Monat lang stehen bleiben und soll auch noch gut für ein Rätsel sein: Die Besucher des Festwochenendes dürfen nämlich für einen kleinen Obolus raten, wie viele „Lisa-Bausteine“ sich auf dessen Außenhaut befinden und können dabei schöne Preise gewinnen.

Das gut acht Meter lange Rohrgestell hat der sozial engagierte Künstler in seiner Tennenloher Werkstatt zusammengeschweißt. Im Hof der Justizvollzugsanstalt Erlangen haben dann Insassen und Wärter gemeinsam einige tausend Plättchen aus „Lisa“-Material, das Licht sammelt und strahlend wieder abgibt, auf Drähte gesteckt und dem Wal so seine strahlende Haut verpasst (wir haben berichtet).

Das erste Mal öffentlich zu sehen war das Kunstwerk übrigens Mitte April am Kellerhaus in Pommersfelden, nach dem Aufenthalt in Tennenlohe wird es durch ganz Franken reisen, um Geld einzuspielen für Kinderprojekte in den jeweiligen Orten und für das Centro Madre Teresa in Guatemala, das die Rotarier Erlangen Schloss mit finanziert haben.

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