StUB-Ostast mit Netzschluss an die Gräfenbergbahn?

26.10.2018, 14:00 Uhr
Nach Herzogenaurach soll die StUB einmal fahren, hier im Bild das Dialogforum zur Stadt-Umland-Bahn in Herzogenaurach.

Nach Herzogenaurach soll die StUB einmal fahren, hier im Bild das Dialogforum zur Stadt-Umland-Bahn in Herzogenaurach. © privat

Als Initiator des "Ostastes StUB" kämpft er wie ein Löwe dafür, dass sowohl die Gemeinde Buckenhof, aber auch die weiter östlich liegenden Städte und Gemeinden an die StUB angeschlossen werden. Geht es nach Förster und 14 Bürgermeistern weiterer Kommunen, könnte ein möglicher Ostast der StUB bis in Teile des Landkreises Forchheim reichen und soll nach Möglichkeit mit der dortigen Gräfenbergbahn verknüpft werden. Der Gemeinde-Chef informierte seinen Gemeinderat über die Ergebnisse des jüngsten Arbeitstreffens von Anfang Oktober.

14 Bürgermeister dabei

Die Ziele der insgesamt 14 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Initiative Ostast StUB sind klar definiert.

Die Gemeinde-Chefs aus Buckenhof, Dormitz, Eckental, Hetzles, Kleinsendelbach, Marloffstein, Neunkirchen, Spardorf, Uttenreuth, Heroldsberg, Igensdorf, Weißenohe und Gräfenberg haben es sich zum Ziel gesetzt, dass die StUB auf einer verlängerten Ostachse erweitert werden soll und über die Buckenhofer Gemeindefläche mit Anbindung der anderen Gemeinden bis zum Netzschluss der Gräfenbergbahn führen soll.

"Wenn nicht jetzt, wann dann?", fragte Förster seine Gemeinderatskolleginnen und -kollegen, die er über die neuesten Aktionen der Initiative Ostast StUB berichtete. Am 2. Oktober habe eine erste Arbeitssitzung mit den verschiedenen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern stattgefunden, informierte Förster.

Per Bürgerentscheid haben die Bürger des Landkreises ERH den Ostast (rechts) gekappt. 14 Bürgermeister aus Gemeinden östlich von Erlangen wollen die Tür für einen späteren Ausbau der StUB offen halten.

Per Bürgerentscheid haben die Bürger des Landkreises ERH den Ostast (rechts) gekappt. 14 Bürgermeister aus Gemeinden östlich von Erlangen wollen die Tür für einen späteren Ausbau der StUB offen halten. © Grafik: NN

Dort habe man beschlossen, dass man für rund 23.000 Euro eine Vorstudie über die Machbarkeit in Auftrag geben werde, die durch die an der Initiative beteiligten Gemeinden, einen VGN-Zuschuss und durch einen Zuschuss aus der Stadt Erlangen finanziert werden soll. Die Ziele, die Förster und seine Kolleginnen und Kollegen verfolgen, sind nachvollziehbar. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und der alltäglichen Staus im Erlanger Osten will man Entlastung schaffen und auch etwas für den Klimaschutz tun.

Man sieht die Landkreise Erlangen-Höchstadt und Forchheim wie auch die gesamte Metropolregion Nürnberg in einer langanhaltenden Phase der Prosperität. Um genau diese Prosperität für die Zukunft zu erhalten, sei ein modernes, schienengebundenes ÖPNV-System mit guter Verzahnung durch Bus-Zubringer-Linien für die Mobilität der Arbeitnehmer und darüber hinaus für den Erlanger Osten unbedingt erforderlich, ist sich Förster sicher. Wie geht es nun weiter? Nach Vorliegen der Ergebnisse aus der Vorstudie wird man sich zu einem neuerlichen Arbeitstreffen zusammensetzen, informierte Förster seinen Gemeinderat. Dann will man sich über das weitere Vorgehen abstimmen.

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