1360 Unterschriften überreicht

1.12.2011, 06:00 Uhr
Der Vorsitzende der BN-Ortsgruppe, Christian Heimbeck (li.), überreichte den Stapel mit den 1360 Unterschriften an Bernhard Lies (re.) von der Stadtverwaltung, der nun alle Unterschriften zum Bürgerbegehren prüfen wird.

© Irene Lenk Der Vorsitzende der BN-Ortsgruppe, Christian Heimbeck (li.), überreichte den Stapel mit den 1360 Unterschriften an Bernhard Lies (re.) von der Stadtverwaltung, der nun alle Unterschriften zum Bürgerbegehren prüfen wird.

Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Klaus Neuner und Bernhard Lies von der Stadtverwaltung empfing Franz Josef Kraus vier BN-Vertreter und den Vorsitzenden der Ortsgruppe, Christian Heimbeck, im Sitzungssaal. Dieser überreichte dann den Stapel mit 1360 Unterschriften — das sind rund 800 Unterschriften mehr als nötig gewesen wären. Nun muss die Stadt innerhalb eines Monats, also bis Ende 2011, eine Stadtratssitzung einberufen, in der das Gremium prüft, ob das Bürgerbegehren zulässig ist oder nicht. Lehnt der Stadtrat das Bürgerbegehren ab, kommt innerhalb von drei Monaten ein Bürgerentscheid. Der Termin für die Sitzung stand gestern noch nicht fest.

Im Gespräch mit den BN-Vertretern bedauerte Kraus, dass man sich „besser im Vorfeld unterhalten hätte sollen“. Beide Seiten versicherten, dass man versuchen wolle, die sehr emotionsgeladene Diskussion in der Stadt über das Projekt Supermarkt im Gebiet Frühgärten wieder auf eine sachliche Ebene zu holen. Sowohl der Bürgermeister wie auch die BN-Vertreter berichteten von Anfeindungen und Unterstellungen bis hin zu persönlichen Verunglimpfungen. Kraus sagte: „Ich hoffe, dass das vorbei ist.“ Auch BN-Mitglied Peter Morys betonte: „Man sollte wieder zu einem sachlichen Umgang finden.“ Zum Schluss stellte Kraus fest: „Wir blicken jetzt in die Zukunft. Der Stadtrat wird über das Thema diskutieren.“

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