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Montag, 16.09.2019

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Behringersmühle: Neue Brücke schwebte ein

Lückenschluss im Radwegenetz - Spezialfirma vor Ort - 12.09.2019 16:00 Uhr

Mit einem großen Kran wurde die massive 19 Meter lange Stahlbrücke auf Beton-Ankern montiert. © Foto: Thomas Weichert


Eigentlich sollte die neue Brücke des Geh- und Radwegs über die Püttlach zwischen der B 470 und der Staatsstraße 2185 am Behringersmühler Berg schon bis Anfang Juli fertig sein. Die Arbeiten verzögerten sich aber, weil die Stahlbaufirma Bissinger aus Zaberfeld die massive Stahlbrücke bis dahin noch nicht fertig hatte.

18 Tonnen schwer

Nun war es aber soweit: Mit einem großen Autokran schwebte die neue Brücke über die Püttlach und wurde fachgerecht in den davor betonierten Beton-Ankern montiert. Die neue Brücke aus massivem Stahl ist zirka 18 Tonnen schwer, 19 Meter lang und 2,65 Meter breit und kostet mit der Betonkonstruktion rund 560 000 Euro, die der Freistaat Bayern bezahlt.

Die neue Brücke ist ein wichtiger Lückenschluss der Radwegeverbindung von Pegnitz bis Forchheim und Bestandteil des Radewegekonzepts Fränkische Schweiz. Dieses Konzept beinhaltet auch eine Geh- und Radwegverbindung entlang der Staatsstraße 2191 von Behringersmühle über Doos nach Waischenfeld und entlang der Bundesstraße 470 von Behringersmühle über Tüchersfeld nach Pottenstein. Damit wird das Püttlachtal und das Wiesenttal an den bereits durchgängigen Geh- und Radweg von Behringersmühle nach Forchheim angebunden.

Die Bauarbeiten für die Fortführung des Geh- und Radweges in Richtung Heuberg in Behringersmühle wurden bereits abgeschlossen. Der Geh- und Radweg von der B 470 in Richtung Heuberg ist etwa 200 Meter lang. Die Baukosten dafür belaufen sich auf rund 140 000 Euro. Die Verkehrsfreigabe der Brücke soll Ende September beziehungsweise Anfang Oktober erfolgen.  

THOMAS WEICHERT

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