Freitag, 10.04.2020

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Forchheimer René Kraus tritt in Münchner Theater auf

... und kommt mit Flip Flops auf der Bühne - 02.09.2018 10:00 Uhr

René Kraus bei der Arbeit - hier im Jungen Theater Forchheim. © Udo Güldner


Herr Kraus, bei Ihnen scheint der Rhythmus im Blut zu liegen. Woher kommt er?

René Kraus: Als kleiner Bub bin ich in Musiker- und Proberäumen groß geworden. Mein Vater war Schlagzeuger. In der Schule habe ich dann das Standardprogramm belegt: Blockflöte gelernt und im Kinderchor gesungen. Später ging es mit dem E-Bass weiter.

Wie kommt man auf die Idee, mit Flip Flops zu musizieren?

René Kraus: Ich nutze einfach alles, was ich zwischen die Finger bekomme. Los ging meine Soundakrobatik mit einer Ukulele. Seit meinem ersten Auftritt beim Offenen Podium im Jungen Theater Forchheim im Jahr 2009 war ich mittlerweile auf vielen Bühnen in Nordbayern unterwegs. Dabei versuche ich, meine eigenen Lieder zu komponieren. So ist auch mein Album mit dem Titel „Ich bin DerEnte“ entstanden. „DerEnte“ ist mein Künstlername. Wenn ich auf der Bühne stehe, will ich den Leuten einen verrückten Abend liefern, sie begeistern und zu einem Lächeln verzaubern. Im Münchner Varieté Theater GOP präsentiere ich mich mit einem Zehn-Minuten-Programm. Vor und nach mir werden noch andere Künstler auftreten.

Und plötzlich stehen Sie auf der großen Bühne in der großen Stadt. Was erhoffen Sie sich von Ihrem Auftritt in München?

René Kraus: Für mich ist das eine große Chance, ein neues und größeres Publikum zu erreichen. Vielleicht ergibt sich daraus die Möglichkeit für weitere Auftritte. Was ich mir als kleines Ziel jedenfalls vorgenommen habe, ist ein abendfüllendes Programm im Jungen Theater Forchheim. Außerdem könnte ich mir vorstellen, mit einer Full-Time-Show quer durch Deutschland zu ziehen. Ganz so wie die Komiker Helge Schneider oder Otto Waalkes, nur eben mit vielen verrückten Klängen, Sounds und Musik. Bisher betreibe ich das ja alles als Hobby. Hauptberuflich arbeite ich in der IT-Abteilung im Universitätsklinikum Erlangen.

Interview: Patrick Schroll

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