Dienstag, 22.10.2019

|

Scharfe Wochen: Gasthäuser setzen auf Meerrettich

Aktion der Tourismuszentrale im Oktober: Die Kren-Speisekarte - 28.09.2019 09:00 Uhr

Forelle blau mit Meerrettich gehört zu den Klassikern der Kren-Küche. Bei den scharfen Wochen gibt es auch außergewöhnliche Kren-Kombinationen. © Foto: Tourismuszentrale Fränkische Shweiz


Bei den "scharfen Wochen" der Fränkischen Schweiz gibt es sowohl die Klassiker "Tafelspitz mit Meerrettichsoße" oder fränkische Forelle blau mit Kren und gekochten Zwiebeln  als auch Ausgefalleneres wie hausgemachtes Apfel-Kren-Eis. Mit der Aktion "Scharfe Wochen" soll der Meerrettich als regionale Besonderheit eine weite Verbreitung als heimische Spezialität erfahren, heißt es in einer Pressemitteilung.

Damit sich Interessierte einen Überblick darüber verschaffen können, welcher Gasthof welche Speisen anbietet, gibt es auch in diesem Jahr wieder einen Sonderprospekt, in dem alle beteiligten gastronomischen Betriebe der Fränkischen Schweiz mit kompletter Adresse und ihren speziellen Kren-Gerichten verzeichnet sind. Für alle, die mehr über die scharfe Wurzel und ihre Zubereitung wissen wollen, bietet die Volkshochschule Forchheim außerdem spezielle Kochkurse an, die man unter kontakt@vhs-forchheim.de buchen kann.

Informationen rund um Geschichte, Anbau, Verarbeitung und Verwendung des schärfsten und gesündesten aller regionalen Gewürze gibt es zudem im Meerrettich-Museum in Baiersdorf. Im "schärfsten Museum der Welt" erleben Gäste die Welt der "magischen Wurzel" als ein Stück fränkisch-bayerischer Kultur- und Wirtschaftsgeschichte. Seit Jahrhunderten wird dem Meerrettich in der Naturmedizin viel Gutes nachgesagt. Denn Meerrettich entfacht nicht nur ein scharf-würziges Feuerwerk auf der Zunge und lässt Augen tränen, sondern ist auch sehr gesund.

 

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Ebermannstadt, Egloffstein, Gößweinstein