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Montag, 25.01.2021

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TC Forchheim: "Wenn es wo geht, dann im Tennis"

Mit dem ersten Training der Saison kehrt trotz vieler Auflagen ein Hauch von Normalität ein - 13.05.2020 16:45 Uhr

Tennismatches mit Abstand: Der TC Forchheim hat den Trainingsbetrieb wieder aufgenommen. Trotz der zahlreichen Auflagen haben die Sportler etwas Normalität genossen.

13.05.2020 © Foto: Julian Hörndlein


Tennis war unter den ersten Sportarten, welche die Landesregierung nach der Corona-Zwangspause wieder zugelassen hat. Für die Tennissportler kommt das gelegen, nach dem Sonnenschein der vergangenen Wochen war es für den einen oder anderen schwer, noch länger zu warten, wie Tobias Hoch, 2. Vorsitzender des Clubs, weiß.

"Jetzt kehrt ein bisschen Normalität in der nicht so normalen Zeit ein", sagt er. Wirkliche Normalität gibt es natürlich nicht. Der Bayerische Tennis-Verband hat einen Maßnahmenkatalog definiert, den der TC pünktlich zur Frist umgesetzt hat.

Auf dem Gelände des Tennisclubs Forchheim (TC) in der Krankenhausstraße fliegen ab sofort wieder die gelben Bälle.So müssen die Umkleiden und Duschen auf dem Vereinsgelände zugesperrt bleiben, pro Tennisplatz sind nur fünf Personen (vier Aktive und ein Trainer) erlaubt.

Auch das Training sieht anders aus. Alle Spieler und auch die Trainer müssen einen Mindestabstand von 1,5 Metern halten, Demonstrationen am Spieler beispielsweise zur Schlägerhaltung fallen demnach weg. Tennishallen müssen ebenfalls zu bleiben, auch Klubräume dürfen nur aufgesucht werden, um Equipment zu holen. Zudem werden die Spieler aufgefordert, möglichst wenige Gegenstände gemeinsam zu verwenden.

Der TC setzt das konsequent um. "Der Verein ist hier in der Informationspflicht", erklärt Hoch. Am Eingang zu den Plätzen sind deshalb noch einmal alle Regeln aufgehängt, auch Desinfektionsmittelspender stehen bereit. Beim TC ist man zuversichtlich, dass die Regeln umgesetzt werden können. "Wenn es wo geht, dann beim Tennis", ist sich Tobias Hoch sicher. Das erste Training am Dienstag zeigt das: Zwar sind alle Plätze auf dem Gelände belegt, der Abstand wird jedoch von allen problemlos eingehalten.

Eine neue Herausforderung kommt auf den Verein zu, wenn am 14. Juni die Saison mit über einem Monat Verspätung startet. Zuschauer dürfen bei den Spielen dann keine dabei sein. Sollte es aufgrund von Regen zu einer Spielunterbrechung kommen, muss auch verhindert werden, dass alle Spieler unter der Pergola Zuflucht suchen. Learning by doing wird dann auch die Devise sein.

"Man wird sich da reinfinden", meint Hoch. Ändern könne man die Situation aktuell ohnehin nicht. Während in der ersten Woche auch die Clubterrasse tabu ist, dürfen ab dem 18. Mai auch wieder Gastronomen im Freien wieder öffnen. Hoch hofft, dass sich dann – mit den gebührenden Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen – wieder ein halbwegs normales Vereinsleben gestalten lässt: "Wir möchten es den Mitgliedern so angenehm wie möglich machen."

JULIAN HÖRNDLEIN

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