Zum Schlaifhausener Jubiläum wird Prestigebau gesegnet

16.7.2013, 09:30 Uhr
Pfarrer Michael Gehret bei der Segnung des neuen Schlaifhausener Sportheims.

© Galster Pfarrer Michael Gehret bei der Segnung des neuen Schlaifhausener Sportheims.

„In einem gesunden Körper wohnt auch ein gesunder Geist“, sagt Pfarrer Michael Gehret bei der Festpredigt anlässlich des 50. Jubiläums der DJK-FC Schlaifhausen. Gehret unterstrich die Bedeutung des Vereins in gesellschaftlicher wie sozialer Hinsicht, „wo Egoismus fehl am Platz ist“ und gegebenenfalls auch der Schwächere Unterstützung erfahren soll. Nach dem Gottesdienst ging es zum Festplatz vor das neue Sportheim, das seine kirchliche Segnung erhielt. 2008 war der Spatenstich für das auf 420000 Euro teure Projekt erfolgt. „Eigentlich segnen wir damit die Menschen, die hier ehrenamtlich mit angepackt haben und nun ein- und ausgehen“, so Pfarrer Gehret. Symbolträchtig sei die Lage des Sportgeländes als Bindeglied zwischen Wiesenthau und Schlaifhausen.

Michael Schüpferling, 1. Vorsitzender des Jubelvereins mit 352 Mitgliedern, hieß hernach zahlreiche Ehrengäste willkommen. Besonderen Beifall erhielt Hans Weisel, Bürgermeister und Schirmherr, der nach längerer Abwesenheit wieder seinen Amtsgeschäften nachgeht. Edmund Mauser, DJK-Diözesanvorsitzender und BLSV-Kreisvorsitzender, überbrachte doppelte Grüße und die Ehrenurkunde des BLSV: „Spaß an der Bewegung ist der schönste Anlass, Sport zu treiben.“ Im Gegensatz zu kommerziellen Anbietern wie Fitnessstudios biete der Sportverein Integration, eine Offenheit für alle.

„Wenn ein Verein sein 50-jähriges Jubiläum feiert, stehen umfangreiche Ehrungen an. Einer allein kann keinen Verein begründen“, sagte anschließend Schriftführer Josef Messingschlager. 39 Personen rief er auf, um für 50, 40 und 25 Jahre ausgezeichnet zu werden. Zusätzlich wurden Albin Meixner, Hans Schüpferling, Walter Wohlhöfner, Otto Wohlhöfner und Werner Steinert aufgrund ihrer besonderen Verdienste zu Ehrenmitgliedern ernannt. Mitglieder ehrenhalber dürfen sich Gisela Blank und Arthur Dötzer nennen.

Seit Gründung dabei sind: Hans Drummer, Georg Kreller, Albin Meixner, Hans Schüpferling, Hans Schütz, Walter Wohlhöfner, Josef Deubel, Wolfgang Drummer, Wilhelm Erlwein, Erwin Kern, Josef Kern, Wilfried Klump, Erich Knapp, Rudi Kraft, Otto Wohlhöfner, Waldemar Blank, Hans Weisel, Norbert Urschlechter, Amalie Lang, Eduard Meixner, Josef Nögel, Josef Weisel, Josef Pieger, Wilhelm Pieger, Klaus Kraft, Hans Nagengast, Hans Saffer und Konrad Seiler.

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