Aktion vor Fürths historischer Feuerwache

27.11.2019, 16:00 Uhr
Seit 1908 ist Fürths Feuerwache am Helmplatz zu finden. Bis mindestens Ende 2020 wird die Berufsfeuerwehr hier noch zuhause sein. Selbst wenn sie ihr neues Quartier an der Kapellenstraße wie geplant im Frühjahr 2020 bezieht, soll es einige Monate lang einen Parallelbetrieb geben. Schon jetzt wird darüber nachgedacht, was danach aus dem historischen Gebäude wird.

Seit 1908 ist Fürths Feuerwache am Helmplatz zu finden. Bis mindestens Ende 2020 wird die Berufsfeuerwehr hier noch zuhause sein. Selbst wenn sie ihr neues Quartier an der Kapellenstraße wie geplant im Frühjahr 2020 bezieht, soll es einige Monate lang einen Parallelbetrieb geben. Schon jetzt wird darüber nachgedacht, was danach aus dem historischen Gebäude wird. © Foto: Hans-Joachim Winckler

Willkommen sind auch Bürger, die das Anliegen unterstützen, sowie Vertreter der Stadtverwaltung, die sich für die künftige Nutzung des Gebäudes interessieren. Denn die Kommune hat selbst ebenfalls Raumbedarf.

Das Bündnis "Fürth.Ort" arbeitet bereits seit 2018 daran, engagierten Menschen aus verschiedenen Bereichen ein "Zentrum des gemeinsamen Handelns" zu ermöglichen. Dort soll "nachhaltige, kreative, am Gemeinwohl orientierte und bürgerschaftliche Nutzung" Platz haben.

Mit dem Auszug der Feuerwehr ergebe sich die "einmalige Chance, im Zentrum der Stadt genügend Räume und öffentliche Aufmerksamkeit zu bekommen", heißt es in einer Pressemitteilung von Fürth.Ort. Mit der Stadt ist man in Gesprächen, um die Planung gemeinsam und transparent voranzutreiben.

Die Gruppe verweist darauf, dass mehrere Städte – darunter Berlin, Köln, Mannheim, Heidelberg und Magdeburg – ihre alten Feuerwachen als Nachbarschafts-, Soziokultur- oder Kreativwirtschaftszentren nutzen, häufig mit einem eigenen Trägerverein. In Hannover und Nürnberg streben Bürgerinitiativen Ähnliches an.

Vielfältiges Bündnis

Die Versammlung am Samstag soll nun vor allem der Politik vor Augen führen, wie breit das Bündnis ist. Im Dezember entscheidet der Stadtrat, wie der Planungsprozess fortgeführt wird. Die Initiative will zeigen, was durch eine "kreative und flexible Raumnutzung und ein geeignetes Betreiberkonzept für die Stadt und deren Bevölkerung geboten werden könnte". Großen Wert lege man auf einen demokratischen Weg.

Die Mehrheit der Mitstreiter bevorzuge eine "baldige, wenig aufwändige und damit kostengünstige Inbetriebnahme", heißt es. Ab 15 Uhr gibt es Tee und Kaffee, und letzte Schilder werden bemalt, bevor gegen 15.20 Uhr ein Gruppenfoto geplant ist.

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