Omikron-Welle

Besucherstopp: Klinikum Fürth hat Regelungen gelockert

Claudia Ziob
Claudia Ziob

Lokalredaktion Fürth

E-Mail zur Autorenseite

24.2.2022, 08:50 Uhr
Die Zahl der schweren Covid-Fälle ist zurückgegangen. Darauf reagiert das Klinikum nun: Patientinnen und Patienten im Fürther Krankenhaus dürfen wieder Besuch bekommen.

© Hans-Joachim Winckler, NNZ Die Zahl der schweren Covid-Fälle ist zurückgegangen. Darauf reagiert das Klinikum nun: Patientinnen und Patienten im Fürther Krankenhaus dürfen wieder Besuch bekommen.

Seit mehreren Tagen sei die Zahl der Omikron-Fälle am Fürther Klinikum nicht mehr gestiegen, heißt es in einer Pressemitteilung. Vor allem schwere Verläufe treten deutlich seltener auf als bei der Delta-Variante. Daher sei die Lockerung "für uns aus medizinischer Sicht verantwortbar", sagte der Pandemiebeauftragte des Krankenhauses, Dr. Manfred Wagner. "Durch die regelmäßigen Tests haben wir weiterhin ein hohes Sicherheitslevel."

Seit 21. November galt im Fürther Klinikum ein weitgehendes Besucherverbot, um die Patienten und die Beschäftigten vor Corona zu schützen. Anfang dieser Woche wurden auf den Stationen 32 Covid-19-Patienten versorgt. Davon zwei auf der Intensivstation.

Unabhängig von ihrem Impfstatus erhalten nur tagesaktuell negativ getestete Besucher Zutritt. Das Klinikum betont: Anerkannt werden nur offizielle Nachweise, sie werden an der Pforte kontrolliert. In Notfällen oder palliativen Situationen kann in Einzelfällen eine Ausnahme gemacht werden. Ausgeschlossen bleiben auch weiterhin: Kinder unter zwölf Jahren, Menschen mit Symptomen einer Atemwegsinfektion (auch bei negativem Test) und Menschen, die in den letzten zehn Tagen Kontakt zu einem Covid-Fall hatten (auch wenn sie von der Quarantänepflicht ausgenommen sind).

Maskenpflicht und Besuchszeiten

„Unter diesen Sicherheitsauflagen möchten wir unseren Patient:innen den in so schwierigen Zeiten dringend notwendigen Kontakt zu ihren Angehörigen ermöglichen.“, erklärt Wagner. Für alle Besuchspersonen gelte ohne Ausnahme die FFP2-Maskenpflicht.

Pro Patient ist pro Tag ein Besucher für je eine Stunde zugelassen; in Mehrbettzimmern können die Besuche zeitgleich stattfinden. Die Besuchszeit reicht von 14 bis 18 Uhr, der letzte Einlass erfolgt um 17 Uhr. In der Geburtshilfe gilt weiterhin 3G.

Sprechstundenpatienten müssen sich ebenfalls an der Eingangskontrolle melden. Die Regelungen in den Sprechstunden der Abteilungen sind angelehnt an die Regelungen in ambulanten Arztpraxen.

Tests im Pförtnerhäuschen

Angehörige, Mitarbeitende und andere Bürgerinnen und Bürger können sich im ehemaligen Pförtnerhäuschen (Einfahrt/Eingang Jakob-Henle-Straße 1) kostenlos testen lassen. Aktuell werden ausschließlich Antigen-Schnelltests angeboten. Das Testzentrum hat zu den folgenden Zeiten geöffnet: Montag bis Freitag: 8 bis 20 Uhr, Samstag/Sonntag/Feiertag: 10 bis 18 Uhr.

Verwandte Themen