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Ein neues Domizil für die Fürther Naturfreunde

Verein hat die Stadtwaldschänke erworben, renoviert und Pächter gefunden - 27.09.2018 14:00 Uhr

Ihr Haus in Veilbronn mussten sie verkaufen. Nun ist die Stadtwaldschänke das Domizil der Fürther Naturfreunde. Zur Freude von Walter Frank (rechts) kümmern sich Ivo und Megi Atanasov um die Bewirtung.

© Armin Leberzammer


Pächter der zuvor städtischen Immobilie waren die Fürther Naturfreunde schon seit 2005. Weil sie vergangenes Jahr ihr Haus in Veilbronn in der Fränkischen Schweiz wegen dessen Unrentabilität verkaufen mussten, haben sie den Erlös daraus in den Erwerb und die Erneuerung der Stadtwaldschänke gesteckt. "Elektroinstallation, Decken, Wände, Isolierung – alles wurde auf den neuesten Stand gebracht", berichtet ihr Vorsitzender Walter Frank.

Das verkaufte Naturfreundehaus in Veilbronn.


Auch bei der Suche nach den passenden Wirtsleuten habe der Verein große Sorgfalt an den Tag gelegt, betont der 80-Jährige. "Wir wollten gute, fränkische Küche", so Frank, der letztlich einer Empfehlung der Tucher-Brauerei folgte. "Mit Megi und Ivo Atanasov haben wir jetzt Gott sei Dank sehr gute Gastwirte bekommen", sagt er nach den ersten Wochen. Bei den Gästen kommen der aus Bulgarien stammende Koch und seine als Hotelfachfrau ebenfalls in der Gastrobranche erfahrene Frau laut Walter Frank jedenfalls gut an. "Bei schönem Wetter war die Terrasse fast immer voll."

Fränkische Kochkunst

In Oberfürberg sind die Atanasovs keine Unbekannten, haben sie hier doch zuvor die Gaststätte "Waldlust" betrieben. Der fränkischen Küche hat sich Ivo Atanasov bereits seit längerem verschrieben. Frank Walter preist besonders das Schäufele, aber auch Karpfen und andere Bratengerichte. Die Wirtsleute freuen sich wiederum, dass ihnen viele Stammgäste die Treue gehalten haben. Das Lokal selbst sei größer, heller und freundlicher als früher. "Hier will ich bis zur Rente bleiben", sagt der 45-jährige Ivo Atanasov.

Und Naturfreunde-Vorstand Walter Frank betont, dass die Stadtwaldschänke mit ihren 88 Innen- und 90 Außenplätzen selbstverständlich auch anderen Vereinen oder für Veranstaltungen offen steht. Der Gastraum lässt sich durch mobile Wände teilen, so dass selbst während der Vereinsabende mit Vorträgen oder Filmen der normale Gastbetrieb ungestört weiterlaufen könne.

Geöffnet ist die neue Stadtwaldschänke (Paul-Keller-Straße 1) wochentags – ausgenommen dienstags – von 10 bis 22 Uhr mit einer Mittagspause von 14 bis 17 Uhr, am Wochenende durchgehend.

ARMIN LEBERZAMMER

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