Entschieden: Fürth bekommt "Deutsches Rundfunkmuseum"

27.5.2020, 16:30 Uhr
Das Fürther Rundfunkmuseum - im Bild: Museumschefin Jana Stadelbauer - soll zum "Deutschen Rundfunkmuseum" werden.

© Hans-Joachim Winckler Das Fürther Rundfunkmuseum - im Bild: Museumschefin Jana Stadelbauer - soll zum "Deutschen Rundfunkmuseum" werden.

Das "Deutsche Rundfunkmuseum" wird bald in der Kleeblattstadt zu finden sein: Am Mittwochnachmittag haben Finanzausschuss und Stadtrat 500.000 Euro für die Planungsphase freigegeben. Lediglich die drei Stadträte der AfD stimmten gegen das Vorhaben.

In einem "ganzheitlichen Umgestaltungsprozess", wie es in der Vorlage heißt, soll die bisherige, 700 Quadratmeter umfassende Ausstellungsfläche des Fürther Rundfunkmuseums von einer historischen Geräteschau zu einem Bildungs- und Begegnungsort voller Technik-, Sozial- und Kulturgeschichte werden. Nach eineinhalb Jahren der Vorplanung sprach Martin Schramm, Leiter der städtischen Museen in Fürth, von einem "größeren Erfolg, als wir ihn uns hätten vorstellen können".

Trotz der Corona-Krise setze die Stadt auf ein Konjunkturprogramm für die Zeit danach. Zugleich zeigte Schramm sich zuversichtlich, dass der Umbau des Direktionsgebäudes in der Uferstadt bis Herbst 2023, dem 100-Jahr-Jubiläum des Rundfunks in Deutschland, machbar ist. "Wir möchten es so gut und so schnell wie möglich machen." Beginn der Planungen soll 2021 sein. Das Rundfunkmuseum der Stadt Fürth besuchen im Schnitt 11.000 Menschen pro Jahr.  

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