Erstes "Zero Waste Festival" in Fürth geplant

22.6.2019, 15:07 Uhr
Beim erstmals stattfindenden Zero waste Festival gibt es u.a. auch eine Lastenradausstellung.

Beim erstmals stattfindenden Zero waste Festival gibt es u.a. auch eine Lastenradausstellung. © Hans-Joachim Winckler

Wie vermeiden wir in unserem Alltag Müll, erledigen intelligent und emissionsarm unsere Transporte, teilen, tauschen und reduzieren, sparen Ressourcen, und das alles regional, fair und nachhaltig und haben dabei auch noch Spaß? Dass das gar nicht so schwierig ist, zeigen und erklären beim Festival viele Initiativen und Menschen aus Fürth und Umgebung. Mehr noch: Sie laden zum Mitmachen ein.

Organisiert wird das Zero Waste Festival von der Fürther Ortsgruppe des Nachhaltigkeitsvereins Bluepingu, dem elan-Projekt "Frauenwerkstatt M 17" und einem breiten Bündnis mit vielen Partnern. Das Programm richtet sich an Jung und Alt. Es gibt veganes und vegetarisches Essen – auch aus geretteten Lebensmitteln. Auf der Bühne werden sich Aktivisten und Initiativen vorstellen und mit den Besuchern ins Gespräch kommen.

Unverpacktladen wirbt um Unterstützer

Auch die Gründung von nachhaltigen Firmen und Geschäftsmodellen ist Thema. So wirbt ein Unverpacktladen in Fürth um Unterstützer. Wie leicht sich im Alltag Müll vermeiden lässt und Ressourcen gespart werden können, wie sich durch Teilen, Tauschen, Wiederverwerten, bewusstes Einkaufen (regional, fair und nachhaltig) und intelligentes Transportieren die Müllberge verringern lassen – das soll alles soll gezeigt und ausprobiert werden.

Dazu gibt es eine Lastenradausstellung mit Modenschau, Upcycling-Aktionen, das Verwenden und Verarbeiten von Lebensmitteln wird vorgestellt, es gibt Informationen über die solidarische Landwirtschaft, einen Klimaschutzparcours, Solaranlagen für den Balkon, Tauschaktionen, Anleitungen zum Reparieren und Kompostieren, Yoga und vieles mehr.

Weg vom Kopf und hin zu Ohren: Dafür sorgen Musik aus dem Singer- und Songwriter-Umfeld mit dem Sunday Morning Orchestra, Nobutthefrog, Ruben Degendorfer und eine Kopfhörer-Disco.

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