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Sonntag, 20.10.2019

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Feuerwehreinsatz: Hunderte Liter Heizöl in Stein ausgelaufen

Feuerwehr Roßtal musste Firma mit spezieller Pumpe aushelfen - 17.06.2019 13:48 Uhr

Am Montagmorgen wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr nach Stein gerufen: Ein Tanklaster hatte sich beim Ausparken einen Schlauch abgerissen - Heizöl sickerte ins Erdreich. © NEWS5 / Klein


Um 8.21 Uhr ging der Alarm am Montag bei der Feuerwehr in Stein ein: Bei einem Tanklaster, der Privathaushalte mit Heizöl belieferte, war beim Herausfahren aus einer engen Einfahrt ein Schlauch abgerissen. Dieser hatte eine direkte Verbindung zu dem großen Heizöltank und so liefen nach dem Vorfall Liter um Liter aus dem Laster hinaus.

Als die Feuerwehr vor Ort eintraf, begannen die Einsatzkräfte sofort damit, die auslaufende Flüssigkeit zu binden. Auch die Kanalisation musste sicherheitshalber abgedichtet werden. Wie viel Liter genau ins Erdreich gesickert waren, lässt sich laut einem Sprecher der Feuerwehr Stein nicht sagen. Man geht aber von einigen Hundert Litern aus.

Als der Fahrer den Koloss dann aber selbst aus der Einfahrt herausfahren wollte, wurde schnell klar, dass dies zum Problem werden würde: Denn sobald er den Tanklaster anließ, strömte erneut Heizöl aus dem kaputten Schlauch an dem Fahrzeug und sickerte in den Boden. Die Firma, zu der der Laster gehört, orderte daraufhin einen zweiten Tanklaster, der die rund 18.000 übrigen Liter Öl aufnehmen sollten.

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Einsatz in Stein: Hunderte Liter Heizöl gelangen ins Erdreich

Am Montagmorgen wurden die Feuerwehren aus Stein und Roßtal in den Gaßäckerweg nach Stein gerufen: Beim Ausparken war ein Schlauch bei einem Laster gerissen, dessen Tank mit knapp 20.000 Litern Heizöl befüllt war. Liter um Liter sickerte die Flüssigkeit ins Erdreich. Die Einsatzkräfte banden das ausgelaufene Heizöl ab und halfen dabei, das übrige Öl in einen zweiten Laster zu pumpen. Am frühen Nachmittag konnten die Helfer den Einsatz schließlich beenden.


Damit diese in den zweiten Tank gepumpt werden konnten, half die Feuerwehr Roßtal mit einer speziellen Pumpe aus. Laut Feuerwehr waren auch Mitarbeiter des Landratsamtes vor Ort, die für den Umweltschutz verantwortlich sind. Sie beauftragten eine Firma, die nun genau prüft, wie viel Heizöl in den Boden gesickert ist und dann das Erdreich ausbaggern wird. Die rund 20 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Roßtal und Stein konnten den Einsatz gegen 13.30 Uhr endlich beenden.

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