Fürther Wochenmarkt in 3D

8.5.2016, 16:00 Uhr
Ein erster Vorschlag: So oder ähnlich könnten die Stände des Wochenmarkts aussehen.

Ein erster Vorschlag: So oder ähnlich könnten die Stände des Wochenmarkts aussehen. © Entwurf: querwärts Architekten

Es könnte eine gute Nachricht für jene Kritiker sein, die zu starke Eingriffe in die Adenaueranlage befürchten: Rund um den Pavillon sollen laut Planung lediglich Sitzgelegenheiten Raum finden, keine Verkaufsbuden oder dergleichen. Mehr hätte auf dem relativ schmalen befestigten Streifen wohl auch kaum Platz, ohne dass ein Ausufern des Betriebs hinein in die Grünflächen die Folge wäre.

Ob im Pavillon selbst eine gastronomische Nutzung ermöglicht wird oder ob die Fläche – wofür einiges spricht – lieber für Veranstaltungen frei bleibt, diese Frage ist noch offen. Einen größeren Stand für Gastronomie sieht der Entwurf dafür definitiv an Stelle der Spiegelsäule und des Beets im vorderen Bereich vor. Beides müsste demnach weichen. Für die Spiegelsäule hat das Stadtplanungsamt bereits einen Alternativstandort im Westen von Fürth im Blick.

Fünf weitere Gastro-Stände sollen sich auf der früheren Bustrasse um den Eingangsbereich der Adenaueranlage herum gruppieren, mit einem Angebot von Bratwurst bis Feinkost. Das Ganze firmiert im Entwurf des beauftragten Architektenbüros unter der Bezeichnung "Gastro-Spange". In beide Richtungen, bis hinüber zur Friedrichstraße bzw. zur Gustav-Schickedanz-Straße, schließen sich links und rechts der Bustrasse Stände mit herkömmlichem Marktsortiment von Obst und Gemüse über Fisch und Fleisch bis hin zu Blumen an.

Der Fokus soll hier auf "bio und regional" liegen. Der Bereich der Freiheit, der gegenüber dem Zugangsbereich des kleinen Parks liegt, ist als zeitweilige Erweiterungsfläche reserviert – etwa für sogenannte Foodtrucks.

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