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Halbe Klasse in Quarantäne: Corona-Fälle an zwei Fürther Schulen

Dank der Hygiene- und Abstandsregeln müssen die Standorte nicht schließen - 25.06.2020 17:10 Uhr

Die Klassenhälften werden zurzeit im Wechsel unterrichtet. Die eine Gruppe muss nun zuhause bleiben.


Laut Bürgermeister und Schulreferent Markus Braun wurde der Erreger bei zwei Geschwistern nachgewiesen. Sie besuchen die Dr.-Gustav-Schickedanz-Schule und die Mittelschule Schwabacher Straße. Am Montag hat das Gesundheitsamt ihre Klassengruppen geschlossen.


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In der Corona-Krise wurden Klassen geteilt, die Gruppen werden im Wechsel persönlich und digital unterrichtet. Beide Kinder waren zuletzt am 16. Juni in der Schule, zwei Tage nach den Pfingstferien. Ihre Gruppen, 17 Kinder und zwei Lehrkräfte, gelten als Kontaktpersonen der Kategorie eins. Auf Anordnung des Gesundheitsamts werden sie alle auf Corona getestet und befinden sich bis Ende Juni in häuslicher Isolation.

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Braun zufolge gab es zuletzt immer wieder Verdachtsfälle in Schulen und Kitas auch in Nachbarstädten. Diese "ersten konkreten Fälle" spiegelten eine "neue Normalität in Bildungseinrichtungen" wider. "Für den Umgang damit müssen wir Regeln und Routinen entwickeln." Die Schul-Hygienekonzepte spielen dabei bereits eine große Rolle. Dank Maßnahmen wie Klassenteilung, Abstandsgebot oder Maskenpflicht mussten beide Schulen nicht komplett geschlossen werden. Hier wie dort läuft der Betrieb weiter.


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Die Schulleiterinnen Monika Götz (Schwabacher Straße) und Barbara Bächmann (Schickedanz-Schule) hoffen, dass das Infektionsgeschehen lokal eng begrenzt bleibt. Die Geschwister waren nach den Ferien ein einziges Mal in ihren Schulen. Bächmann spricht von "nur rund zwei Stunden mit minimaler Kontaktgelegenheit". Inzwischen steht nur noch bei einem einzigen ihrer Schüler das Testergebnis aus, alle anderen Gruppenmitglieder seien Corona-negativ.

Götz muss noch auf alle Ergebnisse warten. Sollten doch neue Sars-CoV-2-Fälle zutage treten, entscheidet das Gesundheitsamt über das weitere Prozedere.

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