Kleeblatt-Fans ringen um den alten Namen des Ronhofs

13.12.2013, 10:30 Uhr
Fürths Stadion aus der Vogelperspektive: Die Meinungen darüber, wie es künftig heißen soll, gehen auseinander.

Fürths Stadion aus der Vogelperspektive: Die Meinungen darüber, wie es künftig heißen soll, gehen auseinander. © Oliver Acker/digitale-luftbilder.de

In der kommenden Woche wird es ein Treffen geben, in dem Vertreter des 800 Mitglieder starken Fanzusammenschlusses Sportfreunde Ronhof und der Fußball-GmbH des Vereins ihre Standpunkte austauschen wollen. Holger Schwiewagner werde die Idee auf „Planungssicherheit“ hin überprüfen.

Sportfreunde-Vorsitzender Matthias Schreppel erwartet von dem Gespräch, „dass wir einen Weg eruieren, wie wir weiter verfahren“. Ziel sei es, dass nach dem Auslaufen des Vertrags mit Trolli der Stadionname „Sportpark Ronhof“ wieder im Vordergrund steht. „Dabei sind wir uns ja durchaus bewusst, dass der Name verkauft werden muss“, erklärt Schreppel, „der Verein braucht das Geld“.

Die Sportfreunde setzen sich seit August für den neuen, alten Namen ein. Ihre Idee besteht darin, einen Sponsor zu finden, der den Namen Ronhof akzeptiert, und dafür bundesweit einen Imagegewinn einfahren kann. „Das Unternehmen und der Verein hätten die Vorreiterrolle in Deutschland, das hat noch keiner gemacht.“ Gleichzeitig dürfe der neue Sponsor in Werbemitteln und für alle sichtbar im Stadion auf sich aufmerksam machen. Die Besinnung auf die Tradition sei für die Spielvereinigung wichtiger als schnell verdientes Geld, meint Schreppel, „denn wir stoßen momentan beim Thema Identifikation auf Grenzen“.

Gerade bei jüngeren Anhängern bekomme er mit, dass Begriffe wie „Greuther Fans“ und „Trolli-Arena“ aus den Medien unkritisch übernommen würden. „Für uns geht es langfristig darum, dieser 120000-EinwohnerStadt die Tradition ihres Vereins wieder nahezubringen.“

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