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Landkreis: Planungen für Kärwas und Feste können starten

Harald Ehm
Harald Ehm

Fürther Nachrichten

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27.3.2022, 13:47 Uhr
Schwitzen beim Aufstellen des Kärwabaumes - das heißt es im Sommer hoffentlich auch wieder in Roßtal.

© Oliver Barthelmes, NN Schwitzen beim Aufstellen des Kärwabaumes - das heißt es im Sommer hoffentlich auch wieder in Roßtal.

Zumindest wenn es nach den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern im Landkreis geht. Gemeinsam haben sie sich mit Landrat Matthias Dießl beraten. Das Ergebnis: Alle sind sich einig, die Planungen für Kirchweihen und Feste können ab sofort beginnen.

Sie warten auf eifrige Angler: Die Enten bei den Kirchweihen im Landkreis.

Sie warten auf eifrige Angler: Die Enten bei den Kirchweihen im Landkreis. © Thomas Scherer Honorarpflichtig, NN

"Die Menschen mussten in den letzten beiden Jahren auf so vieles verzichten. Darum setzen wir jetzt, wo es auch die rechtlichen Vorgaben zulassen, alles daran, um die lieb gewonnen Kärwas und weitere Feste wieder durchzuführen." Das betonen Landrat Matthias Dießl und Bernd Obst als Vorsitzender des Kreisverbandes Fürth des Bayerischen Gemeindetags unisono.

Planungssicherheit notwendig

Auch wenn es angesichts des Krieges in der Ukraine derzeit für einige befremdlich wirken mag, sich jetzt über gesellige Veranstaltungen Gedanken zu machen, müsse man den Veranstaltern, Vereinen und Schaustellern eine gewisse Planungssicherheit geben, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreisverbands. Diese waren seit 2020 besonders von den Absagen betroffen.

Generell entfällt seit 19. März das infektionsschutzrechtliche Verbot von Volksfesten und Jahrmärkten und nach den aktuellen Regelungen sind damit auch die Kärwas und Feste im Landkreis wieder möglich. Nach der derzeit gültigen Rechtslage sind keine besonderen Zugangsvoraussetzungen für die Veranstaltungen geplant.

Gastronomieregeln gelten

Allerdings: Für Festzelte gelten die Regelungen, wie sie auch für die Gastronomie angewendet werden, das heißt: 3G und Maskenpflicht bis zum Platz. Für die weiteren Planungen müsse man, so Dießl und Obst, einfach die Entwicklung abwarten und ständig neu bewerten.

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