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Michaelis-Kirchweih 2022: Das ist geplant

Simone Madre
Simone Madre

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14.6.2022, 10:50 Uhr
2019 wurde die Michaelis-Kirchweih zuletzt gefeiert.

© Hans-Joachim Winckler, NN 2019 wurde die Michaelis-Kirchweih zuletzt gefeiert.

2020 gab es statt der Michaelis-Kirchweih ein abgespecktes "Herbst-Vergnügen", 2021 wurde überhaupt nicht gefeiert. Für dieses Jahr laufen aber wieder neue Planungen.

Wann soll die Michaelis-Kirchweih 2022 stattfinden?

Angedacht ist der Start der Michaelis-Kirchweih für Samstag, 1. Oktober. Dann soll bis zum 16. Oktober 2022 gefeiert werden. Eine Vorverlegung in den Sommer ist nicht geplant.

Nachdem das Oktoberfest Ende April angekündigt wurde, ist die Fürther Stadtspitze optimistisch, dass es 2022 mit der Michaelis-Kirchweih klappt. Auch der traditionsreiche Erntedankfestzug mit über 3000 Mitwirkenden ist nach Auffassung des Fürther Oberbürgermeisters Thomas Jung und des Wirtschaftsreferenten Horst Müller wieder möglich - zumindest nach aktuellem Stand.

So wurde die Michaelis-Kirchweih in den letzten Jahren gefeiert

Die Stadt Fürth beschreibt die Michaelis-Kirchweih als "historisch gewachsene Mischung aus Markt und Kirchweih". Neben Fahrgeschäften und Gastronomie finden sich dort auch viele Marktbuden, an denen man allerlei Waren erstehen kann. Gefeiert wird ganz zentral in Fürth. Hierfür werden große Teile der Königstraße und der Nürnberger Straße für den Verkehr gesperrt - und das für ganze zwei Wochen.

Ein Highlight ist der Erntedankfestzug am zweiten Festsonntag. Wagen mit Pferdegespannen und Ochsen ziehen durch die Straßen, die von vielen feiernden Menschen gesäumt werden. Während der Kirchweih gibt es zwei verkaufsoffene Sonntage in Fürth.

Was soll sich 2022 ändern?

Bei der Kirchweih soll es erstmals kein Abschlussfeuerwerk geben, der Umwelt zuliebe. Stattdessen ist eine Lichtshow mit Drohnen im Gespräch. Noch ist aber unklar, ob sich dies umsetzen lässt.

Zudem gab es im Frühling für die anstehende Ausgabe weniger Standbewerbungen als sonst. In 25 Jahren waren es nie weniger", so Wirtschaftsreferent Horst Müller im Februar. Die meisten Lücken bei Fahrgeschäfte und Ausschankbetrieben will die Stadt auffüllen. "Wir sind guter Dinge, die größeren Neubesetzungen stemmen zu können", sagte Marktamtschef André Hollitzer auf FN-Nachfrage.

Er geht davon aus, dass es 2022 nicht mehr Ausfälle als in den Vorjahren geben wird. Einige der Standplätze sollen 2022 ohnehin nicht besetzt werden, um bisherige Engstellen in der Budenstadt zu beseitigen, Kreuzungsbereiche freizumachen und Rettungswege zu schaffen.

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