Museales Hauen, Stechen und Schießen

28.2.2013, 12:20 Uhr
Alle Mann an die Gewehre: Museumschef und Stadtarchivar Martin Schramm (re.) mit Waffenfachmann Richard Eskofier und imposantem Exponat.

Alle Mann an die Gewehre: Museumschef und Stadtarchivar Martin Schramm (re.) mit Waffenfachmann Richard Eskofier und imposantem Exponat. © Mark Johnston

Hier liegt Pulverdampf in der Luft: Ausgewählte Stücke aus der Waffensammlung des Stadtarchivs im Schloss Burgfarrnbach zeigt das Stadtmuseum Fürth Ludwig Erhard (Ottostraße 2) bis einschließlich 9. Juni. Zu sehen sind Exponate von der Jagdarmbrust über Steinschloss-Gewehre und Bajonette bis hin zu verschiedenen Hieb- und Stichwaffen, Panzerungen, Trommeln und Helmen, unter anderem aus Bayern, Preußen, Frankreich, aber auch aus Indien und China.

Seit Jahrzehnten fristen die Waffen ein tristes Dasein im Schloss — doch dann traf Stadtarchivar und Museumschef Martin Schramm (re.) auf Richard Eskofier. Der Waffenfachmann, bekannt durch die inszenierten Darbietungen über die Schlacht an der Alten Veste, machte sich ans Restaurieren und Inventarisieren. Geöffnet ist die Sonderschau mit dem Titel „Hauen, Stechen und Schießen“ samstags zwischen 13 und 17 Uhr, sonntags sowie dienstags bis donnerstags jeweils von 10 bis 16 Uhr, Erwachsene zahlen 2, Kinder 1 Euro.

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