Sorgenfreie Stunden in der Fürther Kinderklinik

24.3.2016, 21:00 Uhr
Für zwei Stunden konnten die kleinen Patienten und ihre Eltern den Krankenhausalltag vergessen und sich auf Ostern einstimmen.

Für zwei Stunden konnten die kleinen Patienten und ihre Eltern den Krankenhausalltag vergessen und sich auf Ostern einstimmen. © Foto: Robin Lindner

Die Feiertage im Krankenhaus zu verbringen, während andere im Garten nach Osternestern suchen, kann für Kinder ziemlich langweilig und bedrückend sein. Umso mehr hat man sich im Klinikum gefreut, dass die „Regine Sixt Kinderhilfe Stiftung“ eine passende Idee hatte, um den Patienten eine Freude zu machen. Die Stiftung mit Sitz in Pullach engagiert sich unter anderem für kranke Kinder.

200 Plastikeier hatte Organisatorin Nastassja Wimmer besorgt, die die fleißigen Bastler in Wasser mit bunter Marmorierfarbe tauchten. Wer wollte, konnte diese anschließend noch mit Glitzerpulver bestreuen oder eine Kunstfeder daran kleben. Ob sie die bunten Kreationen aufhängen oder als Blumenstecker verwenden möchten, bleibt den Kindern selbst überlassen.

Zwei Stunden dauerte der Spaß. Wer keine Lust mehr hatte, sich den Ostereiern zu widmen, konnte sich einen Falken aus der Nähe anschauen. Mitgebracht hatte ihn Wimmers Kollege Roland Bauer, der Förster und Falkner ist. Gespannt sahen Eltern zu, wie ihre Kinder den Greifvogel vorsichtig auf den Arm nahmen.

Ein neunjähriger Junge fragte, ob er ihn denn auch anfassen dürfe. „Ja, aber nur mit der Rückseite deines Fingers“, erklärte Roland Bauer. An den Füßen sei das Streicheln überhaupt kein Problem, nur am Oberkörper sollte man vorsichtig sein. Falke Max war tapfer, auch wenn er sich gegen Ende dann doch mal streckte und seine Flügel ausbreitete.

Zum Schluss überraschte dann noch der Osterhase die Gruppe mit kleinen Geschenken.

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