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Vollbrand in Fürth: Haus ist bis auf Weiteres unbewohnbar

Brand in der Fürther Südstadt hat hohen Schaden verursacht - Bewohner wurden evakuiert - 05.11.2020 12:25 Uhr

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Dachstuhl in Flammen: Feuer brach in Fürther Mehrfamilienhaus aus

Ein Feuer ist am Mittwochmorgen im Dachstuhl eines Fürther Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Die Feuerwehr kämpfte an dem Anwesen in der Simonstraße eineinhalb Stunden gegen die Flammen. Über 30 Bewohner wurden von den Einsatzkräften evakuiert.


Das Feuer war gegen 6.30 Uhr in dem Gebäude ausgebrochen. Mehrere Notrufe gingen ein, die Anrufer schilderten eine Explosion – was die Polizei allerdings nicht bestätigte.
Mehr als 30 Bewohner wurden evakuiert, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken auf Nachfrage erklärte. Die Infra stellte einen Linienbus zur Betreuung der Anwohner bereit. Nach anderthalb Stunden hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle, 65 Feuerwehrleute und 25 Rettungskräfte waren im Einsatz. Die Polizei eingerechnet, waren insgesamt über 100 Helfer vor Ort.

Die Feuerwehr löschte die Flammen von der Vorder- und Rückseite mit zwei Drehleitern. Um die anliegenden Gebäude im Wohngebiet zu schützen, positionierten sich Feuerwehrleute in den angrenzenden Dachstühlen. Mit einer Drohne samt Wärmebildkamera wurden Glutnester aufgespürt.

Stockwerke mit Wasser durchtränkt

Die Löschtrupps entfernten im Lauf des Tages die verkohlten Brandreste, mit Hilfe eines Krans wurden Teile des Dachgeschosses abgeräumt. Das Technische Hilfswerk (THW) übernahm die statischen Sicherungsmaßnahmen, die Infra stellte die Strom- und Gaszufuhr zum Haus ab. Weil viel Wasser zum Löschen nötig war, sind alle Stockwerke des Gebäudes damit durchtränkt. Es ist bis auf Weiteres unbewohnbar.

Die Stadt Fürth kümmerte sich mit Unterstützung des Rettungsdienstes um die kurzfristige Unterbringung der Betroffenen. Einige von ihnen fanden Zuflucht in Notunterkünften in der Oststraße, andere in Pensionen, wie Stadtsprecherin Susanne Kramer auf Nachfrage mitteilte. Die meisten von ihnen seien jedoch bei Bekannten und Familienmitgliedern untergekommen.

Verletzte gab es, Stand Mittwochnachmittag, nicht. Die Brandursache ist unklar, die Kripo ermittelt. Der Schaden am Gebäude liegt ersten Schätzungen zufolge im sechsstelligen Bereich. Die Karolinenstraße und die Simonstraße waren bis zum Abend gesperrt.

Der Artikel wurde am 5. November um 12.25 Uhr aktualisiert.


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tok/krei/lui

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