SpVgg: Fürth steigt direkt auf

Geschafft: Fürth macht den Aufstieg in die 1. Bundesliga perfekt

23.5.2021, 09:56 Uhr
Das Kleeblatt steigt auf und die Fans vor dem Stadion jubeln.

Das Kleeblatt steigt auf und die Fans vor dem Stadion jubeln. © Sportfoto Zink / Thomas Hahn

Thomas Jung, Oberbürgermeister der Stadt Fürth: "Das sind unglaubliche Glücksgefühle. Ich habe vor der Halbzeit nicht mehr gewagt, das noch zu hoffen. Ich bin aufs Rad gestiegen und auf den Friedhof zum Grab meines Vater gefahren. Das war ein alter Kleeblattfan. Wenn Du noch was bewegen kannst Klaus, dann mach` was, habe ich gesagt. Man kann das nicht mit dem Aufstieg 2012 vergleichen, aber dass ich das zum zweiten Mal in meiner Amtszeit erleben darf, das ist mehr als man im Leben erwarten kann und macht mich demütig."


Grenzenloser Jubel! Der Kleeblatt-Wahnsinn zum Aufstieg in Bildern


Helmut Hack, langjähriger Präsident und Ehrenvorsitzender der SpVgg Greuther Fürth: "Ich bin jetzt total ruhig. Wenn ich an 2012 denke, ich musste damals ewig auf Gerald Asamoah warten, der bei der Doping-Probe war, dann der Zug zum Rathaus. Ich war so kaputt als wir ankamen und konnte zuerst gar nicht mit auf den Balkon. Es ist eine andere Freude als damals. Aber eines ist gleich, es war ein Jahr, in dem in Fürth alles gepasst hat. Und ich habe zur Halbzeit gesagt, der Wille der Mannschaft ist so groß, wir drehen das noch. Das ist uns in dieser Saison schon so oft gelungen. Ich gehe jetzt dann gemütlich daheim auf mein Sofa und trinke noch schön ein Glas Wein.

Maike Müller-Klier, Leiterin der IHK-Geschäftsstelle: "Das ist das Wunder von Fürth. Die Mannschaft hat es so verdient, direkt aufzusteigen. Wir waren vorher am Stadion und haben das Spiel dann daheim geschaut. Ich wusste, dass das Team das kann, Aber dann in Unterzahl so souverän zu spielen, Respekt. Ich bin jetzt fix und fertig."

Volker Heißmann, Entertainer und Vizepräsident der SpVgg: "Ich bin fix und foxi und natürlich überglücklich, Die Mannschaft hat ihre Mentalität gezeigt und Moral bewiesen. Und das mit zehn Mann. Der Platzverweis, das war eine unsensible Entscheidung in so einem wegweisenden Spiel. Aber die Fans vor dem Stadion haben unser Team angespornt. Das waren die letzten zehn Prozent, die es gebraucht hat, sie waren der zwölfte Mann. Und dann natürlich unser Joker, der Dickson. Den kannst du früh um vier Uhr wecken, und dann macht er sein Tor. Das wird heute noch ein langer Abend."

Markus Braun, zweiter Bürgermeister und zuständig für den Sport: "Ein Traum, ein Jahrhundertraum, der zum zweiten Mal in Erfüllung geht. Ich war eigentlich daheim, in aller Ruhe vor dem Fernseher. Aber die letzten fünf Minuten, das war nicht mehr zum Aushalten. Ich bin dann aufs Rad, um ein bisschen hier am Stadion mit dabei sein."

Niklas Haupt, Chef der Stadtratsfraktion Die Linke: "Ich bin ehrlich gesagt am Ende. Nach der 1. Halbzeit habe ich gedacht, das wird nichts mehr. Ein Wechselbad der Gefühle, aber deshalb lieben wir den Fußball. Deshalb tue ich mir das an."

Else Mai, Witwe des Fürther Weltmeisters und Helden von Bern, Charly Mai: "Ich bin glücklich, das ist wunderbar. Wir haben so gekämpft. Wenn das mein Mann noch hätte erleben können. Die Mannschaf hat die gesamte Saison so gut gespielt. Ich finde keine Worte. Nach dem Rückstand und der Roten Karte habe ich gedacht: Jetzt muss ein Wunder geschehen und es ist geschehen. Ich zittere jetzt noch."

Kamran Salimi, Chef der Grünen-Fraktion im Stadtrat: "Ein tolles Ereignis, ein schönes und spannendes Spiel. Nach der Roten Karte dachte ich schon, das war es. Aber dann die 2. Halbzeit, klasse. Schalke, Bremen und HSV spielen 2. Liga. Und wo spielt Fürth? Jetzt wird gefeiert."

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