Nach Orgelmusik und Gebet: Darum gibt es in Gunzenhausen Freibier

9.3.2021, 06:02 Uhr
Pfarrer Benedikt Wolff (links) und Christian Honig vor dem Z-Bau in Nürnberg, in dem sich das Brau-Atelier befindet.

Pfarrer Benedikt Wolff (links) und Christian Honig vor dem Z-Bau in Nürnberg, in dem sich das Brau-Atelier befindet.

Dieses Bier ist zum Wegschütten zu schade, hatte sich der Nürnberger Brauer Christian Honig, der exquisite Craft-Biere für die Gastronomie braut, gedacht. Und deshalb hat Honig seinen Freund, den Gunzenhäuser Pfarrer Benedikt Wolff, angerufen, ob er der evangelischen Kirchengemeinde der Altmühlstadt 200 Flaschen Craft-Bier spenden könne.

Wolff, selbst leidenschaftlicher Hobbybrauer und Bierliebhaber, sagte sofort zu. Denn an so ein Craft-Bier komme man nicht alle Tage. Es handelt sich um ein sogenanntes Old-Ale, ein englischer Biertyp mit süffigem Malzkörper, hohem Alkoholgehalt und einem kantigen Hopfenaroma der Sorte Bavaria Mandarina. Für das obergärige Bier – ohne Pasteurisierung gebraut – läuft das Mindesthaltbarkeitsdatum demnächst ab, weshalb es Honig verschenken will.

"Für uns ist es eine Art Nothelfer-Trunk. Und so ein starkes Bier passt ja auch gut in die Fastenzeit"sagt Wolff. Die Bierspende wird nach der "Orgelmusik zur Marktzeit" am Donnerstag, 11. März, und am Sonntag, 14. März, am Ende des Gottesdiensts verteilt. Eine Spende wird gerne angenommen, da in diesem Jahr Corona-bedingt das Kollektenaufkommen für die Gemeindearbeit drastisch abgenommen hat.

6 Kommentare