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Weißenburg-Gunzenhausen: Ab Montag öffnen Schulen und Kitas wieder

Maßgeblich für die Entscheidung ist die 7-Tage-Inzidenz, die unter 100 liegen muss - 20.02.2021 07:33 Uhr

Viel lüften heißt es ab Montag wieder in den Klassenräumen.

19.02.2021 © Guido Kirchner, dpa


Laut Robert Koch-Institut lag dieser gestern bei 50,7. "In Anbetracht dieser Inzidenzzahl und der sich daraus ergebenden Prognose ist im Landkreis in den nächsten Tagen mit hinreichender Wahrscheinlichkeit nicht mit einem Überschreiten der 7-Tage-Inzidenz von 100 zu rechnen", heißt es dazu aus der hiesigen Behörde.

Ab Montag findet unter dieser Voraussetzung also Präsenzunterricht für folgende Jahrgangsstufen und Schulklassen unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern in den Unterrichtsräumen statt.

Diese Klassen haben wieder Präsenzunterricht

Die Klassen 1 bis 4 der Grundschulen und der Förderzentren einschließlich der schulvorbereitenden Einrichtungen sowie an weiteren Jahrgangsstufen der Förderzentren in den Förderschwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung, geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Sehen sowie Hören und weiterer Förderbedarf. Außerdem gilt dies auch für die Schulen für Kranke in Abstimmung mit den Kliniken und für die Abschlussklassen der übrigen Schulen gemäß der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.


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Kann die Einhaltung des Mindestabstands nicht durchgehend und zuverlässig gewährleistet werden, ist in den Wechselunterricht überzugehen, informiert das Landratsamt.

Das gilt für Kitas

Der Regelbetrieb von Kindertageseinrichtungen und -pflegestellen ist abweichend von der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung an verschiedene Bedingungen geknüpft. So muss der jeweilige Träger ein Schutz- und Hygienekonzept aufgrund eines zur Verfügung gestellten Rahmenhygieneplans ausarbeiten und auf Verlangen dem Landratsamt vorlegen. Dabei seien einrichtungsspezifische Anforderungen und die Umstände vor Ort zu berücksichtigen. Zudem muss die Betreuung in festen Gruppen erfolgen.

Der Wohnort der Schülerinnen und Schüler beziehungsweise der Kinder spielt im Hinblick auf die Öffnung der Schulen sowie hinsichtlich der Wiederaufnahme des Regelbetriebs der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestätten im Landkreis keine Rolle, heißt es weiter.

Sollte sich jedoch wider Erwarten bis oder am Montag eine negative Entwicklung der Infektionszahlen abzeichnen, also die 7-Tage-Inzidenz in Höhe von 100 überschritten werden, ist der Distanzunterricht fortzuführen oder ab dem darauffolgenden Tag in den Distanzunterricht überzugehen. Für die Kitas und Kindertagespflegestellen ist bei einem Überschreiten der 100er-Grenze künftig nur noch eine Notbetreuung zulässig, wie sie bereits seit dem 16. Dezember 2020 praktiziert wurde.

Ergänzend weist das Landratsamt darauf hin, dass abweichend von den Regelungen der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung inzidenzabhängig ab Montag auch Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung wieder in Präsenzform stattfinden können.

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