Aurachtaltrasse: CSU in Herzogenaurach will Kompromiss

28.2.2019, 12:01 Uhr
Bleibt wohl trotzdem ein Streitthema: die Trasse der Aurachtalbahn.

Bleibt wohl trotzdem ein Streitthema: die Trasse der Aurachtalbahn. © Matthias Kronau

Im Antragstext, unterschrieben von CSU-Fraktionsvorsitzendem Bernhard Schwab und den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Kurt Zollhöfer und Walter Drebinger, wird hinsichtlich der Tagesordnungspunkte fünf bis sieben (Flächennutzungsplan; Änderung im Abschnitt Nr. 18 Bahntrasse im Stadtgebiet) ein weiteres Änderungsverfahren vorgeschlagen.

Ziel sei die Auflösung des "Nutzungskonflikts zwischen den Erweiterungsplänen der Firma Schaeffler und der Aurachtaltrasse", schreibt die CSU.

Wenn der Stadtrat in einem Grundsatzbeschluss festhalte, dass in einem weiteren Änderungsverfahren zum Flächennutzungsplan die Fortsetzung der Aurachtaltrasse bis in Innenstadtnähe planerisch in einem Korridor – etwa über die Industriestraße – gesichert werde, wolle die CSU den Plänen zustimmen.

Wie berichtet, wurden die Änderungsverfahren zum Flächennutzungsplan und zur Aufhebung des Bebauungsplans "Bahnlinie" in der Januar-Sitzung des Stadtrates nach einer Unterbrechung vertagt. Hintergrund war das von der CSU vorgetragene Informationsdefizit hinsichtlich der Erweiterungspläne um den ehemaligen Camping-Bahnhof durch die Firma Schaeffler.

Die Informationen gab es inzwischen nichtöffentlich. Die CSU kommentiert es so: "Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass die Planungen der Firma Schaeffler in diesem Bereich von uns geschätzt werden. Wir freuen uns über jede Investition und das Bekenntnis zum Standort Herzogenaurach und möchten fortschreitende Planungen ermöglichen."

Bernhard Schwab fasste zusammen: "Wir sichern damit die Interessen der Firma Schaeffler und eine mögliche Reaktivierung der Aurachtaltrasse. Damit ist allen geholfen. Schaeffler kann weiterplanen und wir machen die Aurachtaltrasse nicht unmöglich."

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