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Sonntag, 16.06.2019

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ERH in Wildflecken: Großübung bei rauem Wind

Rund 260 Teilnehmer aus Katastrophendiensten, Kreisverwaltung und Bundeswehr beteiligten sich am Einsatzwochenende in Wildflecken in der Rhön. Sie bewiesen an Trainingsstationen wie Pumpeneinsatz, Geländefahrt oder Sandsackverbau ihr Können. - 24.05.2019 07:00 Uhr

Auch die Feuerwehr-Flughelfer aus Herzogenaurach kamen bei der groß angelegten Übunf in Wildflecken zum Einsatz. © Foto: Bundeswehr


Die Großübung wurde bereits seit Sommer 2018 geplant. Die Feuerwehren sollten ihre Einsatzfähigkeiten mit eigenen Stationen verbessern und feuerwehrtechnische Abläufe üben. Das THW übte und vertiefte die eigenen Einsatzmöglichkeiten und unterstützte die Feuerwehr bei deren Stationsausbildungen.

In Abstimmung mit dem Kasernenkommandanten Oberstleutnant Christoph Peschel konnte dann die Nutzung einzelner Bereiche auf dem Areal der zum Truppenübungsplatz Wildflecken gehörigen Rhön-Kaserne erreicht werden.

Bereits Freitagnachmittag marschierten Feuerwehr, THW und Bundeswehr nach Wildflecken an und bezogen ihre Unterkünfte. Dann gab es von der Kreisverwaltung durch den Leiter des Sachgebiets Öffentliche Ordnung, Matthias Görz, Kreisbrandrat Matthias Rocca und Oberstleutnant d. R. Frank Greif Einführungen in den Übungsablauf. Noch am selben Abend führten die Angehörigen des THW eine Nachtübung durch.

Am Samstag nahmen dann die Einsatzkräfte die Stationsübungen in Angriff. Bei winterlichen Verhältnis-sen mit starken Schneefällen war an manchen Stationen die Übungsdurchführung deutlich erschwert.

Trotzdem konnte der aufwendige und interessante Ausbildungsplan weitgehend eingehalten werden. Das großflächige und mit vielen Übungsgebäuden versehene Kasernengelände bot dazu mannigfaltig ideale Möglichkeiten.

Die Kreisbrandinspektion hatte viele Stationen vorbereitet, an denen im Rotationsverfahren die teilnehmenden Feuerwehren übten. So gab es die Stationen "Einsatz von Pumpen", "Sandsackverbau", "Zimmerbrand im zweiten Obergeschoss", "Geländefahrt", "Werkstattbrand mit Gefahrgut" oder "Waldbrand". Ein Polizeihubschrauber sowie die Dekontaminationseinheit vervollständigten das Angebot.

Das THW hatte Stationen vorbereitet, zu denen das Abstützen einer Hauswand sowie das Anheben und Bewegen eines Transportpanzers Fuchs gehörten. Während der Übungen stattete auch Landrat Alexander Tritthart einzelnen Stationen einen Besuch ab.

Nach erfolgreichem Übungsabschluss wurden mehrere Personen für ihre Leistungen bei der Vorbereitung der Großübung ausgezeichnet. So der Leiter des ABC-Dienstes des Landkreises, KBI Norbert Rauch. Er erhielt die Ehrennadel in Silber samt Urkunde. Auch bekamen Holger Werner vom Sachgebiet Öffentliche Sicherheit, der Leiter der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzlei-tung, Josef Simon, und Oberstleutnant d. R. Frank Greif für das KVK Erlangen-Höchstadt die Ehrung des Landkreises in Form einer Plakette und einer Urkunde für ihre Verdienste um Katastrophenschutz und Feuerwehren.

  

nn

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