Herzogenaurach - Erlangen: Millionen-Zuschuss für den Radschnellweg

1.3.2021, 05:50 Uhr
Ein Radfahrer auf einem Radschnellweg in Hessen.

© Arne Dedert/dpa Ein Radfahrer auf einem Radschnellweg in Hessen.

Dies teilte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer dem Erlanger Wahlkreisabgeordneten Stefan Müller (CSU) jetzt auf dessen Nachfrage hin mit.

Die Planungen für einen Radschnellweg zwischen Erlangen und Herzogenaurach sind Teil der entsprechenden Überlegungen für ein Radschnellverbindungsnetz im Kern der Metropolregion Nürnberg.


Hier entsteht Nürnbergs erster Radschnellweg


(Platzhalter))Mit 20.000 prognostizierten Nutzern in der Stadt Erlangen und mindestens 4000 aus dem direkten Umland ist die Verbindung Herzogenaurach-Erlangen besonders geeignet für eine vorrangige Umsetzung im Rahmen des angestrebten Netzes, so die Einschätzung Müllers, der gleichzeitig das starke Signal aus dem Bundesverkehrsministerium begrüßt.

Aussicht auf mehr

Neben der Radschnellverbindung zwischen München und Garching ist der Radschnellweg Erlangen–Herzogenaurach das zweite entsprechende Projekt in Bayern, das maßgeblich mit Fördermitteln des Bundes angeschoben werden kann. "Ich freue mich sehr über diesen Zuschuss zu den Planungskosten, noch mehr aber darüber, dass Bundesverkehrsminister Scheuer auch signalisiert hat, darüber hinaus die spätere Realisierung fördern zu wollen."

Zwei Herzkammern

Weiter betonte der Bundestagsabgeordnete aus Großenseebach: "Wenn diese Verbindung realisiert werden kann, rücken die wirtschaftlichen Herzkammern meines Wahlkreises noch enger zusammen. Das kann nur gut sein. Dass dieses Projekt auch gut für Umwelt und Gesundheit ist, macht es nur noch besser."

Radschnellwege für die Region werden schon seit einigen Jahre diskutiert.

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