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Hohe Ehre für Greuther Kapelle

Bezirk prämierte das im Jahr 2010 sanierte Baudenkmal im Höchstadter Ortsteil - 03.04.2013 16:09 Uhr

Die feuchte Luft in der Kapelle und Schädlinge setzten der Innenausstattung arg zu – die Figuren wurden deshalb im Rahmen der Sanierung ebenfalls restauriert.


Dort am Ortsrand steht die katholische Kapelle St. Joseph. Die beiden Jahreszahlen an ihrem Giebel verweisen auf die wichtigsten Eckdaten ihrer Baugeschichte: 1710 war das Stiftungsjahr des Kapellchens und 1885 war das Jahr, in dem an gleicher Stelle ein Neubau erfolgte. Dabei blieb der Vorgängerbau im Kern erhalten. Im Inneren der Kapelle findet sich als figurale Ausstattung eine hölzerne Figurengruppe.

Das gesamte Objekt war in die Jahre gekommen. Die Fassade wies diverse Schädigungen auf, ebenso die Dachdeckung. Auf diese Weise kam Feuchtigkeit ins Innere. Die hohe Luftfeuchte in der Kapelle fügte der Innenausstattung Schaden zu, darüber hinaus waren die Holzfiguren von Schädlingen befallen.

Großer Einsatz

Dank des großen Engagements von Ortsgemeinschaft und Kirchengemeinde konnte die Kapelle im Jahr 2010 schließlich saniert werden. Diese Tatsache hebt die Würdigung des Bezirks besonders hervor.

Man legte eine Drainage an, um das Mauerwerk besser zu schützen, die Fassade wurde neu verputzt, die Kapelle erhielt eine neue Dachdeckung. Den Innenraum versah man mit einem neuen Bodenbelag und die Figuren wurden im Rahmen der Sanierung restauriert.

Bei all dem legten Bürger und Gemeindemitglieder selbst mit Hand an – stets in Absprache mit den Fachbehörden. So konnten die Kosten reduziert werden und es entstand gleichzeitig ein vorbildliches Gemeinschaftsprojekt. Heute können in Greuth wieder kleinere Andachten gefeiert werden. 

nn

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