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Kruzifix im Wahllokal: Unterhachinger ficht Landtagswahl an

48-Jähriger sieht Trennung von Staat und Kirche gefährdet - Wiederholung gefordert - 19.09.2013 10:35 Uhr

Ein 48-Jähriger Wahlhelfer aus Unterhaching bei München will das Ergebnis der bayerischen Landtagswahl anfechten: Seine Begründung: Die Kruzifixe in manchen Wahllokalen könnten die Wähler irritiert haben. (Symbolbild) © Harald Tittel


Rund einen Meter hoch ist das Kruzifix im Pfarrheim St. Alto in Unterhaching, an dem sich der 48-jährige Wahlhelfer gestört hatte: Er sah in dem Kreuz einen Verstoß gegen das Wahlgesetz.

Das Kreuz könne die Wähler bei der Stimmabgabe irritiert haben, so der Mann gegenüber der Süddeutschen Zeitung, deswegen müssten alle Stimmen, die in Wahllokalen mit Kuzifixen abgegeben wurden, annulliert werden. Sollte er mit seiner Forderung keinen Erfolg haben, werde er vor Gericht ziehen, so der 48-Jährige gegenüber der Süddeutschen.

Seinem Unmut über das große Kruzifix hatte der Diplom-Ingenieur bereits während der Wahl mehrfach Ausdruck verliehen. Erreicht hat er damit allerdings nur eines: Er wurde von seinem Amt als Wahlhelfer entbunden und des Raumes verwiesen. 

cu

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