Bayerns oberster Foodblogger

Längst vergessener fränkischer Klassiker: Söder begeistert mit Foodblogger-Qualitäten

Tobi Lang
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1.7.2022, 16:43 Uhr
Markus Söder postet gern sein Essen. Jetzt gelang ihm erneut ein kleiner Netz-Renner.

© facebook.com/markus.soder.75 Markus Söder postet gern sein Essen. Jetzt gelang ihm erneut ein kleiner Netz-Renner.

#söderisst. Dieser Hashtag sorgt seit Monaten immer wieder für Furore im Netz. Bespielt wird er hauptsächlich von einer Person: dem bayerischen Ministerpräsidenten. Regelmäßig postet der CSU-Chef auf Facebook und Instagram sein Mittagessen. Häufig geht es eher rustikal zu, Schlachtplatte, Bratwürste, sowas eben. Seine Gulaschsuppe während der Ministerpräsidentenkonferenz ist bereits Kult. Jetzt meldet sich Söder mit einem neuen kulinarischem Highlight zu Wort.

Diesmal handelt es sich um einen längst vergessenen fränkischen Klassiker, der für Begeisterung im Netz sorgt. Nach nur zwei Stunden gefällt der neueste Beitrag fast 2500 Menschen allein auf Facebook, weit über 500 Kommentare finden sich darunter. Söder schreibt: "Heute ein ganz besonderes Mittagessen: Meefischli - das sind kleine Fische aus dem Main. Eine echt unterfränkische Spezialität. Gibt es kaum noch - umso mehr schmeckt es."

"Wir Unterfranken wissen, was schmeckt"

Tatsächlich stehen die Meefischli, kleine frittierte Fische aus dem Main, nicht mehr häufig auf der Karte. Dabei handelt es sich häufig um Ukeleien, aber auch Rotaugen und Rotfedern kommen auf den Tisch.

Und was sagt Söders essenserprobte Food-Community? Die ist begeistert. "Wir Unterfranken wissen, was schmeckt", kommentiert etwa eine Facebook-Userin. Ein anderer sagt: "Ich wusste gar nicht das es die noch gibt, die sind sowas von lecker!"

Selbst Markus Söder wundert sich offenbar über die Resonanz auf seine Essensbeiträge. "Manchmal überrascht es mich schon, dass Posts zum Staatshaushalt, zur Corona-Bekämpfung oder zur Hightech-Agenda in den sozialen Medien deutlich weniger Zuspruch bekommen, als die Frage, ob man lieber Blutwurst oder Salat essen soll", sagte er im Mai dem Donaukurier. "Wie jeder andere esse ich leider manchmal auch zu viel. So kam die Idee, in den sozialen Netzwerken zu zeigen, was bei den vielen Sitzungen oder Terminen zu essen serviert wird und was mir davon besonders schmeckt."

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