Mordfall Peggy: Verdächtiger widerruft Teilgeständnis

12.12.2018, 21:13 Uhr
Im oberfränkischen Marktleuthen (Kreis Wunsiedel) durchsuchte die Polizei bei einem Großeinsatz mit 70 Kräften im September das landwirtschaftliche Anwesen von Manuel S. und seiner Familie. Welche Beweise man dort gefunden hat, wollte die Staatsanwaltschaft nicht sagen.

Im oberfränkischen Marktleuthen (Kreis Wunsiedel) durchsuchte die Polizei bei einem Großeinsatz mit 70 Kräften im September das landwirtschaftliche Anwesen von Manuel S. und seiner Familie. Welche Beweise man dort gefunden hat, wollte die Staatsanwaltschaft nicht sagen. © Foto: News5/Fricke

Vor drei Monaten hatte der Mann in einer Vernehmung zugegeben, die tote Neunjährige im Mai 2001 mit seinem Auto in den Wald gebracht zu haben. Er bestritt jedoch, das Mädchen getötet zu haben.

Die Polizei habe seinen Mandanten bei der Vernehmung im September stark unter Druck gesetzt, sagte der Anwalt dem Sender. "Er wollte irgendwann nur noch aus dieser Situation heraus und hat deshalb dann einfach das gesagt, was man von ihm hören wollte."


Fall Peggy: Chronik einer einzigartigen Kriminalgeschichte


Etwa 15 Jahre nach dem Tod von Peggy hatte ein Pilzsammler das Skelett in einem Wald bei Rodacherbrunn im Saale-Orla-Kreis - knapp 20 Kilometer von Peggys Heimatort Lichtenberg im oberfränkischen Landkreis Hof entfernt - entdeckt.

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