Mehr Kontrollen in Neumarkts Innenstadt

26.8.2020, 16:45 Uhr
Dass die Durchfahrt verboten ist interessiert manche Autofahrer nicht. Künftig hat neben der Polizei auch der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz ein Auge auf die Fußgängerzone in der Innenstadt.

Dass die Durchfahrt verboten ist interessiert manche Autofahrer nicht. Künftig hat neben der Polizei auch der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz ein Auge auf die Fußgängerzone in der Innenstadt. © Foto: Günter Distler

Das betrifft die Marktstraße im Bereich Rathaus und den gesamten Rathausplatz sowie den Residenzplatz und den Hofplan. 

Das bedeutet, dass ab 1. September die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zweckverbands Fahrzeuge anhalten und prüfen, die die Beschilderung der Fußgängerzone missachten. Dabei wird dann kontrolliert, ob eine entsprechende Ausnahmegenehmigung vorliegt, gegebenenfalls erfolgt eine Verwarnung.

 

 

Das Thema Überwachung der Fußgängerzone beschäftigt die Stadt Neumarkt schon länger: Bei einer Messung im Jahr 2017 waren es im Durchschnitt weit über 1200 Fahrzeuge pro Tag, die durch die Fußgängerzone durchfuhren.  Problematisch seien dabei vor allem die sogenannten Elterntaxis, die ihre Kinder in der Fußgängerzone aussteigen lassen und "Abkürzer", welche die Fußgängerzone dafür nutzen, um schneller am Unteren oder Oberen Tor zu sein, heißt es von der Stadt Neumarkt.

Der Zweckverband soll dem nun mit seiner Präsenz entgegenwirken: "Regelmäßige Kontrollen im Straßenverkehr zeigen Wirkung", so Geschäftsführerin Sandra Schmidt.

Verkehrsüberwacher leiten Geld an die Stadt weiter

Der ZV KVS Oberpfalz arbeitet als Körperschaft des öffentlichen Rechts nicht gewinnorientiert. Die Bezahlung des Zweckverbands für die Personal- und Technikkosten erfolgt nach festen Stundensätzen und Sachbearbeitungspauschalen.  Alle eingenommenen Verwarnungs- und Bußgelder leitet der Verband direkt an die Kommune weiter.

 

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