Mit dem Fahrrad durchs malerische Heutal

18.6.2016, 12:07 Uhr
Der Radweg durch das Heutal ist fast fertig. Er verläuft auf geschotterten Wegen. Die Steigung bei der Aumühle wurde gepflastert, was zur Sicherheit der Radfahrer beiträgt.

Der Radweg durch das Heutal ist fast fertig. Er verläuft auf geschotterten Wegen. Die Steigung bei der Aumühle wurde gepflastert, was zur Sicherheit der Radfahrer beiträgt. © Foto: Werner Sturm

Vor rund fünf Jahren begannen die ersten Planungen für dieses Gemeinschaftsprojekt der Gemeinden Breitenbrunn und Seubersdorf. Acht Wissinger Dorfvereine hatten bei den beiden benachbarten Kommunen den Ausbau der Radwegeverbindung durch das Heutal beantragt.

Der neue Radweg ist rund 3,4 Kilometer lang. Gut 2,2 Kilometer verlaufen auf dem Gemeindegebiet von Breitenbrunn, etwa 1,2 Kilometer auf der Seubersdorfer Seite. Er ist zwischen drei und dreieinhalb Meter breit und beginnt auf einem kurzen asphaltierten Straßenstück bei der Schafbrücke in Breitenbrunn, am Eingang zum Heutal.

Von dort aus führt er zum großen Teil auf geschotterten Feld- und Waldwegen und teilweise auf einer neu angelegten, ebenfalls geschotterten Trasse über die Aumühle nach Wissing. Von dem Seubersdorfer Ortsteil ausgehend haben die Radtouristen einen direkten Anschluss an das Radwegenetz von Wissing in Richtung Schufenhofen und Seubersdorf beziehungsweise über Freihausen und Kleinalfalterbach bis hin nach Neumarkt.

Mit dem derzeit von der Stadt Berching und der Gemeinde Seubersdorf geplanten, etwa 6,7 Kilometer langen Radweg entlang der Staatsstraße 2251 von Berching über Holnstein nach Freihausen gibt es vermutlich in Zukunft auch einen relativ guten Anschluss zur „Hechtenstadt“. Bürgermeister Johann Lanzhammer (FW) und sein Seubersdorfer Amtskollege Eduard Meier (CSU) werden den Weg im Juli offiziell freigeben. Ob sich Lanzhammer und Meier dafür selbst auf den Drahtesel schwingen, bleibt abzuwarten.

 

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