Neue und bewährte Köpfe bei der Berchinger CSU am Start

28.10.2019, 09:36 Uhr
20 Männer und Frauen werfen in Berching den Hut in den Ring: Sie wollen im März 2020 in den Stadtrat gewählt werden.

20 Männer und Frauen werfen in Berching den Hut in den Ring: Sie wollen im März 2020 in den Stadtrat gewählt werden. © Foto: Helmut Sturm

Alle Bewerber um einen Sitz im Stadtrat stellten sich vor. Mit einer Gegenstimme wurde beschlossen, über die gesamte Liste der 20 Kandidaten und der zwei Ersatzkandidaten abzustimmen. Bei erfolgreicher Wahl wird die Nummer auf der Vorschlagsliste die Nummer der Wahlliste. Der erste Wahlgang ging schief, zu spät wurden Informationen zum Prozedere verlesen. Beim zweiten Mal klappte es. Die Liste wurde mit großer Mehrheit gewählt.

Aus dem aktiven Stadtrat stellen sich zwei Kandidaten nicht mehr zur Wahl, Wolfgang Großmann und die zweite Bürgermeisterin Gerlinde Delacroix. "Ich höre auf, um jungen Menschen Platz in der Politik zu machen", begründete Delacroix ihre Entscheidung. Vier junge Kandida-tinnen und Kandidaten hat sie für eine erfolgreiche Kandidatur gewonnen. Persönlich will sie sich zukünftig mehr im sozialen Bereich engagieren oder in der VHS. Beides liege ihr besonders am Herzen.

Bunte Mischung

Die Liste sei eine überaus gelungene, so Vorsitzender Thomas Frölich. Neun frische Kandidaten sind dabei, elf aus dem amtierenden Stadtrat. Jung und Alt, Erfahrung und frischer Elan seien in der Liste ebenso vertreten, wie eine bunte Mischung aus Berufen, Stadt und Land, und die Frauenquote sei um 100 Prozent von zwei auf vier Damen angestiegen.

Bei der letzten Wahl erreichte die Berchinger CSU zehn von 20 Mandaten und stellte den Bürgermeister. Dieses Ergebnis wird 2020 wieder angestrebt, so Vorsitzender Frölich. Schwierig gestaltete es sich, "geeignete Frauen zu finden", trotz unzähliger Gespräche. "Viele konnten aufgrund ihrer familiären und beruflichen Situation nicht zusagen."

Eine weitere Besonderheit betrifft den Kandidaten Wilfried Bauer, er steht auf Platz 9 der Liste. Er ist kein CSU-Mitglied – das soll auch so bleiben, sagt er selbstbewusst. Roland Meyer (Platz 3) erklärte sein Engagement so: Politik ist nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig, es mache aber trotzdem Spaß, wenn man für seinen Ort Positives gestalten kann.

Die Liste der Berchinger CSU sieht so aus: 1) Ludwig Eisenreich, Bürgermeister. 2) Andreas Höffler, Finanzbeamter. 3) Roland Meyer, Realschullehrer. 4) Thomas Frölich, IT-Projektleiter. 5) Manfred Rackl, stv. Sachgebietsleiter, 6) Regina Burger, Lehrerin. 7) Maximilian Stadler, Geschäftsführer. 8) Erich Steindl, Frisörmeister. 9) Wilfried Bauer, Polier, 10) Armin Edbauer, Bereichsleiter. 11) Christian Meissner Schreinermeister. 12) Melanie Altrichter, Lehrerin. 13) Michael Zaigler, Industriefachwirt, 14) Wolfgang Brandmüller, Betriebsrat, 15) Josef Leidl, Zimmerer-meister, 16) Michaela Stoll, Köchin, 17) Ingeborg Zenk, Hauswirtschafterin, 18) Jan Joachim Christl, Kieferorthopäde, 19) Daniel Mosner, Lehrer, 20) Josef Schneider, Rentner. Die zwei Ersatzkandidaten sind Klaus Steger und Roland Plank.

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