Neumarkter Ärztehaus: Zweiter Standort am Klinikum

17.3.2021, 10:15 Uhr
Hinter der Donauer-Stiftung, auf der Seite des Krankenhaus-Altbaus, wurde das Stiftungs-Gebäude erweitert. In dem Anbau wird auch eine Zweigstelle der Orthopäden und Chirurgen aus dem Neumarkter Ärztehaus an der Regensburger Straße entstehen.

© Foto: Günter Distler Hinter der Donauer-Stiftung, auf der Seite des Krankenhaus-Altbaus, wurde das Stiftungs-Gebäude erweitert. In dem Anbau wird auch eine Zweigstelle der Orthopäden und Chirurgen aus dem Neumarkter Ärztehaus an der Regensburger Straße entstehen.

Die Praxisgemeinschaft wird zukunftssicher aufgestellt, profitieren sollen die Patienten: Die Orthopäden und (Unfall-)Chirurgen aus dem Ärztehaus bekommen ab April eine Zweigstelle am Klinikum, im Neubau der Donauer-Stiftung. Dort entstehen auf 170 Quadratmetern vier Sprechzimmer plus Empfang.

Bereits im Oktober haben sich die beiden Praxen im Ärztehaus zu einer zusammengeschlossen, künftig wird die "BAG", die Berufsausübungsgemeinschaft der Ärzte, unter dem griffigen Titel "promed" firmieren. Und mit dem Zusammenschluss wird jetzt auch der Generationenwechsel, sprich der Betriebsübergang, vollzogen.

 

So wird Dr. Wolfgang Bärtl die wirtschaftliche Verantwortung abgeben, wird aber weiterhin für seine Patienten da sein und will auch den jüngeren Kolleginnen und Kollegen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Das zweite Standbein, die Praxis am Klinikum, werde viele Vorteile mit sich bringen, ist sich der Orthopäde und Unfallchirurg Dr. Christoph Hauenstein sicher.

Zum einen sei man in dem Neubau auch technisch auf dem neuesten Stand, sowohl was die IT anbelangt als auch die Ausstattung mit medizinischen Geräten. Zum anderen werde durch die enge Vernetzung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung für die Patienten vieles leichter.

Zwölf Fachärzte unter einem Dach

So könnten sie beispielsweise nach einer Operation im Klinikum von den niedergelassenen Ärzten weiter betreut werden und umgekehrt wäre es nur ein kurzer Weg, sollte nach einem Praxisbesuch tatsächlich ein Klinikaufenthalt erforderlich werden.

Insgesamt zwölf Fachärzte werden unter dem Dach der "promed" zusammenarbeiten, das Spektrum reicht dabei von der Orthopädie über Schmerztherapie, Neurologie und Sportmedizin bis hin zu ambulanten und stationären Operationen.

Telefonische Erreichbarkeit  über ein Callcenter 

So könne es auch ermöglicht werden, dass künftig immer ein kompetenter Ansprechpartner für Notfälle da sein wird und auch die telefonische Erreichbarkeit soll über ein Callcenter verbessert werden: Sowohl das Ärztehaus als auch die Praxis am Klinikum sind künftig unter gleichen Telefonnummern erreichbar.

Während im Ärztehaus alles wie gewohnt weiterläuft, wird die "Filiale" Ringstraße geschlossen. Auch dort hätte man viel investieren müssen, so Dr. Hauenstein, das sei aber am neuen Standort am Klinikum sinnvoller.

 

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