Postbauer-Heng: Gefährliche Einmündung an der B8

22.1.2020, 09:41 Uhr
Der Rewe-Markt hat dafür gesorgt, dass in Postbauer-Heng noch mehr Verkehr in dieser Ecke unterwegs ist. Statt der gefährlichen Einmündung gibt es als Lösungsvorschläge einen Kreisverkehr, eine zweispurige Abzweigung oder, was aber laut Kratzer keiner wolle, eine Ampel.

© Foto: Fritz Wolfgang Etzold Der Rewe-Markt hat dafür gesorgt, dass in Postbauer-Heng noch mehr Verkehr in dieser Ecke unterwegs ist. Statt der gefährlichen Einmündung gibt es als Lösungsvorschläge einen Kreisverkehr, eine zweispurige Abzweigung oder, was aber laut Kratzer keiner wolle, eine Ampel.

In der Neumarkter Straße beim Stiegler und der Musikschule gilt Tempo 30 schon bald. Wenn morgens und mittags die Schulbusse dort halten, werden zusätzlich Blinklichter als Warnung leuchten. "Also aufpassen, wenn der Zweckverband blitzt", warnte Kratzer. Anders als am Kindergarten beim Naturbad gelte dort Tempo 30 rund um die Uhr.

An der Einmündung der Pyrbaumer Straße zur B 8 hat wegen des Rewe-Markts der Verkehr noch einmal deutlich zugenommen. Eine Lösung ist nicht wirklich in Sicht. Bei einem Kreisel machen nicht alle Nachbarn mit. Eine zweispurige Abzweigung wie von der Gemeinde gewünscht, stößt auf Widerstand beim Straßenbauamt. "Und eine Ampelanlage will dort niemand", sagte Kratzer.

Der Fußweg von der Eppeleinstraße zum Rewe-Markt sei wunderbar, sagte ein Bürger. "Aber wer macht den Graben sauber?" Dieser schaue fürchterlich aus, sei voller Müll und Dosen.

Rote Tüten liegen irgendwo

Das zweite Problem an dem Weg: Hundekot. Kratzer zeigte sich skeptisch gegenüber einer weiteren Hundetoilette. Der Bauhof leere und warte mittlerweile 29 Stück. Oft würden die roten Tüten in großer Zahl herausgerissen und voll irgendwo abgelegt. "Die Hundehalter müssen selbst mehr Verantwortung übernehmen", so Kratzer. Demnächst werde beim Rewe ein Papierkorb aufgestellt, wo die Hundehalter ihre selbst mitgebrachten Tüten einwerfen könnten.

Die Nachnutzung für das ehemalige Kago-Verwaltungsgebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht noch nicht abschließend fest. Es gebe Vorverträge im medizinischen Bereich. Diese seien nach seinem Kenntnisstand aber noch nicht unter Dach und Fach, so Kratzer, Dann erst werde sich auch entscheiden, was mit dem dahinterliegenden großen Grundstück geschehe. Es hat Baureife.

Nichts Neues vom Kago-Schloss. "Den letzten Kontakt zum Eigentümer hatte ich im November, als ein Feuerwehreinsatz notwendig war, weil ein Baum auf die Fischerhütte gefallen ist", sagte Kratzer. Seitdem herrsche wieder Funkstille.

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