Protest

Zahlreiche Proteste gegen die Juraleitung stehen an

16.6.2021, 12:05 Uhr
03.06.2021, Bayern, Grafenrheinfeld: Masten einer Stromtrasse stehen nahe dem stillgelegten Kernkraftwerk. (zu dpa-KORR:

03.06.2021, Bayern, Grafenrheinfeld: Masten einer Stromtrasse stehen nahe dem stillgelegten Kernkraftwerk. (zu dpa-KORR: "Wende in die Abhängigkeit - Bayern kann in Zukunft seinen Energiebedarf immer weniger selbst decken") Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ © Karl-Josef Hildenbrand, dpa

Mit verschiedenen Protestaktionen setzen die Bürgerinitiativen im Aktionsbündnis gegen die Juraleitung in den kommenden Wochen ein klares Zeichen gegen die neue Übertragungstrasse. Die Planungen für die Juraleitung gehen mit dem Raumordnungsverfahren (ROV) in eine entscheidende Phase.

Die Sprecherin des Aktionsbündnis gegen die Trasse, Dörte Hamann, teilt mit: "Da eine gesellschaftliche Diskussion um den Bedarf der Juraleitung immer wieder seitens der Planer und seitens der Bundesregierung abgewürgt wird, laden die Bürgerinitiativen zahlreiche Politiker*innen zu den Protestveranstaltungen ein."

Die Bürgerinitiativen im Aktionsbündnis sind der Meinung: Das letzte Wort ist nicht gesprochen, solange die Trasse nicht gebaut ist. Ziel ist es, die notwendige politische Diskussion um das Ob zu beleben. "Wir erwarten von den verantwortlichen Politiker*innen Antworten auf die Frage, warum die Energiewende verhindert, aber der Neubau von volkswirtschaftlich unsinnigen und klimaschädlichen Übertragungsleitungen beschleunigt wird."


So soll die Trasse durch den Landkreis Neumarkt verlaufen


Den Auftakt bildet eine Mahnwache in Ludersheim am Freitag, 18. Juni, um 19 Uhr. Am Festplatz, Neues Feuerwehrhaus, wird auch ein Infostand zum Raumordnungsverfahren stehen. Die Organisation übernimmt das Aktionsbündnis Trassengegner, BI Raumwiderstand Ludersheim. Beiträge wird es von Bürgermeister Martin Tabor sowie Stadträten und Parteivertretern geben.

Am Samstag, 19. Juni, ab 10 Uhr wird in Feucht am Sparkassen- und Pfinzigplatz eine Kundgebung stattfinden. Organisiert wird sie von der "BI - JA zum Reichswald – NEIN zur Juratrasse". Es sprechen Bürgermeister Jörg Kotzur, Dörte Hamann vom Aktionsbündnis Trassengegner und Richard Mergner, Vorsitzender BUND Naturschutz Bayern. Im Anschluss daran

Am Samstag, 26. Juni, wird ab 18 Uhr in Wallsdorf gegen die Trasse protestiert. Die BI "Nein zur P53" baut ein Zeltlager auf, ab 19 Uhr sind Redebeiträge unter dem Motto „Sag deine Meinung!“ mit Vertretern aus Politik und Verbänden geplant.

Vom 31. Juli bis 1. August steigt in Ludersheim das Protestcamp, an der Wiese an der A3. Das Aktionsbündnis Trassengegner startet ab 16 Uhr, ab 18 Uhr ist die Kundgebung, es sind Politiker eingeladen.

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