Aufgrund der Coronapandemie: Aus für „Kunst in Dachsbach“

17.4.2020, 10:39 Uhr

Die Gemeinde Dachsbach hat in Folge der Maßgaben von Bund und Ländern vom Mittwoch entschieden, "Kunst in Dachsbach 2020 abzusagen". Zerschlagen hat sich damit die lange vom Organisationsteam gehegte Hoffnung, "dass der Peak überschritten ist, bis Mitte Mai sich das Leben normalisiert und wir ein Alleinstellungsmerkmal haben". Wie sich die vielfältige Kunstszene in und aus der Corona-Krise heraus multimediale Alternativen erschlossen hat, wäre für "Kunst in Dachsbach" eine "virtuelle Premiere" denkbar. Damit hätten die Künstlerinnen und Künstler Gelegenheit, speziell für diese Galerie geschaffene Exponate zu präsentieren, so eine Vision von deren Initiatorinnen Elke Rogler-Klukas und Ilona Nürnberg.

Schließlich steckt jede Menge Energie in einem "Klima der Vorfreude" in einem solchen Projekt, das nun einem "Klima der Angst" geopfert wird, wie das aktuelle Thema Klima - verschmolzen zum Titel "KUNST-KLIMA" - eine unerwartete Wendung erfahren sollte. In der euphorischen Phase der Vorbereitungen von "Kunst in Dachsbach" hätte bei den Klima-Wortspielereien mit unbegrenzter Fantasie niemand daran gedacht, dass diese sich in einem "Unwohlfühlklima" auflösen könnten.

Doch der Gemeinde blieb nach dem Beschluss weiterer deutlicher Einschränkungen des öffentlichen Lebens durch die Bund-Länder-Konferenz keine andere Wahl, als die Absage. Die trifft neben dem breiten Spektrum der von Ilona Nürnberg und Elke Rogler-Klukas eingeladenen Kunstschaffenden aus der ganzen Region auch die kleinen Künstlerinnen und Künstler aus dem Dachsbacher Kindergarten, die noch vor dessen Schließung mit großer Begeisterung ihren Beitrag dazu geleistet hatten, erneut ein "Kunstklima für Kinder und Jugendliche" in der großen Galerie zu schaffen (NN-Online berichtete).

Vielleicht strahlt er ja bei der virtuellen "Kunst in Dachsbach" aus. Auf jeden Fall kann er für das "Kunstklima" im Kindergarten-Neubau sorgen.

Keine Kommentare