Sonntag, 06.12.2020

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Vorbereitungen auf Galerie um das Dachsbacher Wasserschloss

Kunst und Klima verschmolzen - 28.01.2020 16:37 Uhr

Über schon weit fortgeschrittene Vorbereitungen auf die Neuauflage von „Kunst in Dachsbach“ berichten aus dem Organisationsteam die Künstlerinnen Elke Rogler-Klukas und Ilona Nürnberg (v. l.).

28.01.2020 © Harald Munzinger


Vom 15. bis 17. Mai widmet sich die Galerie mit dem besonderen Flair des Dachsbacher Wasserschlosses, des originalen fränkischen Wirthauses „Rotes Roß“ und des Ateliers „ars quo vadis“ dem aktuellen Thema Klima, verschmolzen zum Titel „KUNST-KLIMA“. Was sich vom Raum- und Dorfklima über das Gesprächsklima bis zum Wohlfühlklima vielfältig definieren lässt und die Fantasie für weitere Assoziationen weckt.

Mit viel Fantasie gingen auch die Künstlerinnen Elke Rogler-Klukas und Ilona Nürnberg mit dem kunstsinnigen Arnd Erbel sowie Bürgermeister Hans-Jürgen und seiner Stellvertreterin Barbara Weber die Planung von „Kunst in Dachsbach“ an. Der mit neuer Konzeption sehr erfolgreich fortgeführten Galerie-Tradition stets attraktive Impulse zu geben und damit Dachsbach im Fokus der Kunstszene zu halten, ist das erklärte Ziel des umtriebigen Teams.

Das schlägt mit Kunst und Kultur in Verbindung mit der Natur Brücken zwischen drei wesentlichen Elementen, die um das Wasserschloss herum auf ganz spezielle Weise erlebt, erfahren und empfunden werden können. Ein Raum geschaffen für das „KUNST-KLIMA“, der sich mit einem ganz eigenen „friday für future“ für ein „in jeglicher Form dreitägiges kulturelles Stimmungs-Hoch“ öffnen wird, wie es die Veranstalter ankündigen.

Erneut breit gefächertes Kunst-Spektrum

„Wir verstehen unter dem Begriff KUNST-KLIMA eine durch bestimmte Ereignisse und Umstände hervorgerufene Atmosphäre oder Beziehungen zwischen Personen, Gruppen, Staaten, ein zwischenmenschliches Klima, soziales Klima, wirtschaftliches, geistiges und politisches Klima“, wird der Titel erklärt. Ein Klima also für interessante Begegnungen vom 15. bis 17. Mai rund um ein ebenso breit gefächertes Spektrum von hochkarätiger Malerei über Keramik, Porzellan oder extravaganten Holzmöbeln bis zu Schmuck und Skulpturen.

Keine Frage ist es für die Künstlerinnen Ilona Nürnberg und Elke Rogler-Klukas, dass Schule sowie Kindergarten wieder mit von der Partie sind, ein Kunstklima auch für Kinder und Jugendliche geschaffen ist. Und ebenso, dass Kunst erneut lebendig erfahren werden soll, was mit einer originellen Wettervorhersage angekündigt wird: Stabile Hochwetterlage

„Der Freitag startet mit leichtem Aufwind der sich bis zum Abend als musikalische Hochwetterlage über dem sanft illuminierten Wasserschloss entlädt. Die Jazzband ‚Nightwalk‘ bietet die Gelegenheit in musikalischen Hochgenüssen zu schweben. Die Vorhersage für Samstag und Sonntag ist gleichbleibend heiter, stabil und vielversprechend!“

Eintauchen in die Welt der Künste können die Besucher wieder im und um das Wasserschloss, auf das Projektionen geplant sind, sowie im „Künstlercafé“, das Arnd Erbel im Gasthaus „Rotes Ross“ als beliebter Treff mit dem Wohlfühlklima bei Kunst und Musik mit ganz spezieller Ausstrahlung eingerichtet hat. Das Atelier „ars quo vadis“, Keimzelle der überregional bekannten und bewunderten Dachsbacher Kunstachse um das markante Wasserschloss, lädt zu einer Retrospektive seiner Arbeit ein. Für Ideen zu „Kunst in Dachsbach“ sind Elke Rogler-Klukas („post@kuenste-von-elke.de“) und Ilona Nürnberg („ilona.nuernberg@t-online.de“) stets aufgeschlossen.

Ihr Anliegen, „mit Kunst Brücken zu bauen“ ist in Dachsbach beim Spaziergang zwischen den Ausstellungsorten wörtlich zu nehmen, die durch Brücken verbunden. Dabei lohnt sich über kunstvoll gestaltete neue Brücken in den Aischauen auch ein kleiner Umweg, der die gerne als „Gesamtkunstwerk“ definierte „Kunst in Dachsbach“ in ihrem ganz eigenen „Kleinklima“ aus neuer Perspektive betrachten lässt.

Harald J. Munzinger

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