11. Februar 1971: Künstler, Fälscher und Kopisten

11.2.2021, 07:00 Uhr

© Bernd Jürgen Fischer

Nach einem Drehbuch von Winfried Böhm, der in dem ersten Film auch Regie führt, sollen unter dem Titel „Künstler, Fälscher und Kopisten“ die seltsamen Wege von Dürers Werken durch die Jahrhunderte beleuchtet werden. Im Mittelpunkt dieser Dokumentation stehen „Die vier Apostel“ und das „Selbstbildnis des Meisters von 1500“.

Die Aufnahmen dazu entstanden an Originalschauplätzen, vor allem in Nürnberg und München. Höhepunkt dürfte der Besuch bei dem letzten großen Dürer-Kopisten Professor Bresgen in München sein.

Das Thema ist optisch nicht immer ganz einfach darzustellen, weil man sich keineswegs nur auf Bilder beschränkt, sondern vielmehr eine historische Rückblende mit einer modernen Gegenwartsreportage verbindet. Die einzelnen Szenen werden verbunden durch ein zwangloses Gespräch zwischen den beiden Schauspielern Helmut Kempken und Erich Ude, die im Dialog die Problematik des Stückes unterstreichen.

Ein belebendes Moment erfährt der Streifen noch durch Trickproduktionen über das Verschwinden und Wiederauffinden verschiedener Dürer-Bilder. Die Sendung wird im Laufe des kommenden Monats in der regionalen Abendschau „Vor acht“ über den Bildschirm flimmern.

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