18. Februar 1971: Ein lebendes Alt-Nürnberg

18.2.2021, 07:00 Uhr

© Ranke

Und wenn die Anziehungskraft dieser Alt-Nürnberger Szenerie, von Spöttern auch Disneyland genannt, groß genug ist, soll der Sondermarkt eine Dauer-Einrichtung bleiben.

Dies dürfe kaum in Frage stehen. Denn auf der Bühne soll musiziert und gespielt werden, sogar ein Moritaten-Sänger samt Drehorgel steht bereit und die Werkstätten bieten einen Einblick in das handwerkliche Leben.

In einer Keramik-Werkstatt formen und brennen Wilhelm und Elly Kuch, Burgthann, kunstkeramische Gegenstände, neben einem Uhrmacher und einem Glasschleifer wird eine kleine Gobelin-Manufaktur aufgebaut, die Staatsbank will auf der ältesten Nürnberger Presse Silber- und Goldmünzen prägen, im Gespräch ist noch der Verkauf von „Nürnberger Eiern“ – Nachbildungen der ersten Taschenuhr von Peter Henlein.

„Alt-Nürnberg“ wird jeweils vom 30. April bis zum 30. September geöffnet sein. Gaststätten und Geschäfte stehen auch an Sonntagen bis 22 Uhr bzw. 21 Uhr offen.

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