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25 Millionen Euro Förderung: Neue Züge für die VAG

Vor allem die Straßenbahnlinie 5 soll von den Geldern profotieren - 06.09.2019 13:04 Uhr

Übergabe Fördermittel-Scheck, von links nach rechts: VAG-Vorstandsvorsitzender Josef Hasler, Bayerns Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart, VAG-Vorstand Technik und Marketing Tim Dahlmann-Resing und MdL Jochen Kohler. © Eduard Weigert


Besonders auf der Straßenbahnlinie 5 soll sich die Verbesserung spürbar auswirken. Hier plant die VAG eine Verdichtung des Taktes, so VAG-Vorstand Josef Hasler: "Künftig ist so ein Fünf-Minuten-Takt zwischen Hauptbahnhof und Mögeldorf möglich." Bei den Straßenbahnen sind 40 Prozent Förderung durch den Freistaat möglich. Bei U-Bahnzügen 25 Prozent.

Die Kosten für eine moderne Straßenbahn liegen bei rund drei Millionen Euro. Der bayerische Verkehrsminister Hans Reichhart ergänzte beim Übergabetermin des Förderbescheids: "Damit kann Nürnberg alle geplanten Neufahrzeuge kaufen. Ab 2022 sollen die ersten neuen Straßenbahnen rollen."

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Die neuen Bahnen werden auch deutlich komfortabler sein, so sind sie mit Klimaanlage ausgestattet, außerdem ist WLAN an Bord und Infotainment für die Fahrgäste. Neben den Verbesserungen für die Linie 5 soll es Verstärkung durch mehr Bahnen für die Linien 6 und 8 geben. Das dürfte für die Schüler interessant sein, die auf der Strecke fahren, das Martin-Behaim-Gymnasium wird erweitert und es wird ein neues Gymnasium dort gebaut, so dass die VAG mit mehr Fahrgästen rechnet.

Ebenso gibt es Verstärkung für die Linie 7 auf der Verlängerung zur Stadtparkschleife. Außerdem wird mit dieser Linie das neue Stadtviertel an der Brunecker Straße angebunden.

Im Bereich der U-Bahn werden die teilweise mehr als 40 Jahre alten Wägen ersetzt, sie sind nicht mehr zeitgemäß und erfordern hohen Wartungsaufwand, so Hasler. Der Innenstadttakt kann dann von bisher 200 Sekunden auf 150 Sekunden verkürzt werden, dazu werden zusätzliche Langzüge eingesetzt. "Der öffentliche Nahverkehr ist die Lösung für den innerstädtischen Individualverkehr", betonte der VAG-Chef.

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Sabine Göb

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