5. August 1968: Läden auf der Bastei

5.8.2018, 08:19 Uhr

© Kammler

Baureferent Heinz Schmeißner eröffnete am Samstag eine Ausstellung mit den 37 Arbeiten, die zu dem am Freitagabend entschiedenen städtebaulichen Wettbewerb eingegangen waren. Was an vielen guten Ideen für die neue "Pforte zur Innenstadt" ausgeknobelt worden ist, hängt in Form von Plänen und Skizzen an den Wänden oder kann im Modell bewundert werden.

Bei der Eröffnung, zu der Rechtsreferent Dr. Richard Sauber, Oberbaudirektor Otto-Peter Görl, der Leiter des Hochbauamtes, ehrenamtliche Stadträte und Architekten erschienen waren, wiederholte Schmeißner eine grundsätzliche Erkenntnis: auf dem "zerpflückten" Gelände - dort gibt es eine erhaltene Stadtmauer, wiederaufgebaute Häuser und Ruinenflächen - kann ein zusammenhängendes städtebauliches Element geschaffen werden.

Besonders glücklich war der Chef des Bauhofes, weil sich - unabhängig vom Ausgang der bald beginnenden Detailplanung - die Neubauten mit der historischen Substanz verbinden lassen und Teile der Stadtumwallung wie Zwinger und Bastei nutzbringend verwendet werden können. "Man kennt die Stadtmauer nur von außen. Jetzt soll sie in das städtische Leben einbezogen werden", erklärte Schmeißner und erinnerte an die Möglichkeit, dort Ladenpassagen einzurichten. Vor dem Dank an die Preisträger versicherte der Baureferent, daß die erhaltenswerten alten Bauten keinesfalls beeinträchtigt werden, sondern in ihrem Wert steigen. Nicht zuletzt, um die Kritiker des Vorhabens davon zu überzeugen, wurde die Ausstellung organisiert, die täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet ist.

Verwandte Themen


Keine Kommentare